Sternberg/Brüel/Warin : Aufräumen nach dem starken Sturm

Die Brüeler Feuerwehrleute Matthias Manthei und Michael Przibilski legen ein Stahlseil um den Stamm der umgestürzten Fichte, um sie von der Straße zu ziehen.
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Die Brüeler Feuerwehrleute Matthias Manthei und Michael Przibilski legen ein Stahlseil um den Stamm der umgestürzten Fichte, um sie von der Straße zu ziehen.

Feuerwehren sind im Dauereinsatz. Auch die Bauhofsmitarbeiter helfen, Äste von den Fahrbahnen zu bekommen.

svz.de von
06. Dezember 2013, 16:22 Uhr

„Wir haben immer eine Säge mit auf dem Auto, um gegebenenfalls Äste von der Straße zu räumen. Man versucht ja, dass die Feuerwehr nicht gleich wegen jedes Stumpens los muss“, sagt Norbert Krienke, Brüeler Bauhofsleiter. Um 6 Uhr gestern morgen hat der Winterdienst für die Brüeler begonnen. Salz wurde auf die Fahrzeuge geladen, um Straßen und Gehwege abzustumpfen. „Im Bereich Golchen wurden wohl am Vorabend zwei Bäume schon fein zersägt beiseite geräumt. Auf dem neuen Friedhof ist eine kleine Tanne umgekippt und hat den Zaun beschädigt. Und die große Tanne vor dem Rathaus müssen wir ein bisschen richten, aber es geht keine Gefahr von ihr aus“, sagt Krienke. Alle Mitarbeiter des Bauhofes seien in Bereitschaft, alle Fahrzeuge besetzt, erklärt er.

Auf der Straße von Weitendorf nach Kaarz lag gestern Vormittag unmittelbar vor dem Ortseingang eine große Fichte quer. Sie hatte eine Freileitung mit herunter gerissen, so dass einige Häuser ohne Strom waren. Das Schloss, das über ein Extrakabel direkt vom Trafo versorgt wird, blieb verschont. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Brüel zogen den Baum von der Straße, auf der es zuvor kein Durchkommen gab. Mitarbeiter vom Schloss halfen, Ast- und Zweigwerk beiseite zu räumen. Die Brüeler Feuerwehr war bereits ca. eine halbe Stunde vor Mitternacht im Einsatz, weil an der Straße zwischen Brüel und Golchen ein Baum umgestürzt war. „Wir hatten uns darauf eingerichtet, dass was kommen könnte“, meinte Matthias Manthei gelassen.

Der Sturm verschaffte auch den Wariner Kameraden am Donnerstagabend einen Einsatz. Zuerst ging es nach Graupenmühle, im Anschluss dann gleich nach Klein Labenz, so Wehrführer Timo Untrieser.

„Auch wenn der Sturm nachlässt, können immer noch Bäume umfallen oder man findet umgefallene“, erklärt Eckardt Meyer, Sternberger Wehrführer und Leiter des Bürgeramtes. Und so gab es seit Donnerstagnachmittag für fast alle freiwilligen Feuerwehren im Amtsbereich Arbeit. Meyer zählt auf: am Donnerstag waren die Wehren Brüel, Zahrensdorf/Langen Jarchow, Kobrow, Hohen Pritz, Dabel und Wendorf im Einsatz. „Nach Kaarz mussten die Brüeler Kameraden gestern Vormittag auch noch einen Baum von der Straße zwischen Klein Jarchow und Kuhlen räumen. Hierbei half auch die Feuerwehr aus Zahrensdorf/Langen Jarchow“, so Meyer. In Wamckow drohte ein Telefonleitungsmast auf die Fahrbahn zu kippen – mit Hilfe der Sternberger Drehleiter wurde er in die andere Richtung gezogen. Ein Einsatz für die Kameraden aus Sternberg und Kobrow.

Auch der Sternberger Bauhof war gestern unterwegs, um Äste aufzusammeln. Schwerpunkte sind besonders die Linden am Waschbach, in der J.-Dörwald-Allee, in der Bützower Chaussee, am alten Schützenhaus und am Bahnhof, weiß Bauhofsleiter Dietmar Merseburger. Zuvor waren die Mitarbeiter seit 6.30 Uhr im Winterdienst im Einsatz und halfen dann auch noch beim Aufbau für den heute stattfindenden Sternberger Adventsmarkt.


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