Groß Görnow : Auf zur Zählung der Schwarzköpfe

Inventur in der Landwirtschaftsgesellschaft Groß Raden. Dabei werden auch die Schafe erfasst

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05. Januar 2018, 12:00 Uhr

Zwei Mann, zwei Quads, zwei Hütehunde – und mittenmang jede Menge Schwarzköpfe, die gestern Vormittag den Zufahrtsweg zum Groß Görnower Warnow-Durchbruchstal-Parkplatz überquerten.

Die Herde wurde jedoch nicht etwa von einer Weide zu der gleich neben dem Schafstall gelegenen getrieben. „Es geht zur Schafszählung“, verkündet Bernd Kruse, der auf dem Nachhut-Quad sitzt und für die Landwirtschaftsgesellschaft Groß Raden tätig ist.

Wie bei jeder Firma ist auch beim Agrarbetrieb stets zum Jahresende die Inventur angesagt. Und in dem Fall gilt es auch das lebende Inventar zu erfassen, gestern war sozusagen der Endspurt. 3500 Muttertiere werden auf den Weiden gehalten, war auf Nachfrage am Firmensitz der Landwirtschaftsgesellschaft Groß Raden mbH & Co.KG in Kaarz zu erfahren.

Bis zur Lammzeit um Ostern herum vergeht noch einige Zeit. Erst einmal müssen die Schwarzköpfe gezählt werden. Dabei gestaltet sich das diesmal komplizierter, da durch den vielen Regen keiner der schmalen Pferche genutzt werden konnte. „Die Herden wurden alle in den Stall zum Zählen geholt“, so Geschäftsführer Dietmar Schulz.

Ein Pfiff zum Dirigieren seines Hundes und die Aussage, dass die Herde „ungefähr 600 Tiere hat“ – und schon musste Bernd Kruse, der aus dem benachbarten Klein Görnow stammt, der Herde hinterher. Konkret handelt es sich um das Deutsche Schwarzköpfige Fleischschaf. Die Groß-Görnower Hügelkette an der Warnow ist seit Jahren das Revier für die „Pfennigsammler“. Eine andere Bewirtschaftungsform ist in dem Terrain unmöglich, zudem pflegen die Schafe mit ihren Klauen ganz nebenbei auch noch die Kulturlandschaft.

Die Schafszählung am Mittwoch sowie gestern ergab „4520 Schafe – Muttertiere plus Junglämmer und Böcke“, so Schulz.

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