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Bauarbeiten in Sternberg : Auf der Bundesstraße wird es eng

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Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zur Erneuerung der Fahrbahn in Sternberg ist seit gestern eine Fräse im Einsatz: Zwei Schichten müssen herunter.

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erstellt am 16.Jun.2017 | 05:00 Uhr

Bis gegen Mittag sind die vier Zentimeter  Deckschicht herunter.  Dann muss sich die Fräse, die seit gestern auf der B 192 in Sternberg im  Einsatz ist,  die Strecke noch einmal – jeweils halbseitig –  auf und ab vorarbeiten, um auch die zwei Zentimeter stärkere Binderschicht aufzunehmen.  Reiche es sonst meist, nur den oberen  Asphaltbelag auszutauschen, so muss das hier auch mit der  Schicht darunter geschehen. „Wir haben anhand von Bohrkernen den Zustand untersuchen lassen, und nach dem Schadensbild muss auch die Binderschicht gemacht werden“, erklärt Heike Bremer  vom Straßenbauamt Schwerin. 

Gussasphalt anstelle von Steinen  für die Gossen

Nachdem die Stadtwerke an gleicher Stelle eine neue  Trinkwasserleitung in dem Gehweg  entlang der Bundesstraße  haben verlegen lassen, geht es, davon jedoch völlig unabhängig, seit dem 7. Juni mit der Fahrbahn weiter. Die wird zwischen der Straße Am Kugelberg und  dem Bahnübergang in Richtung Dabel erneuert.

Abschnittsweise wird der Verkehr halbseitig, durch eine Ampel geregelt, am Baugeschehen vorbei geleitet. Zuerst mussten die Abdeckungen für den Regenwasserabfluss heraus und die Schächte oben zurückgebaut werden. Das passierte in kurzen Abschnitten, so dass Kraftfahrer nur wenig Wartezeit hatten. Mit der Fräse, die zügig voran kommt, zieht sich die halbseitige Sperrung länger – ist es enger geworden. „Wir liegen gut in der Zeit, Freitag werden wir mit dem Fräsen fertig“, sagt Bauleiter René Holm von Strabag Schwerin. „Nächste Woche bauen wir Mittwoch und Donnerstag die Binderlagen ein.“ Dies erfolge weiterhin unter halbseitiger Sperrung. Diese Schicht gehe bis an den Bordstein heran, erläutert Holm, bei der  Asphaltdecke bleibe ein 30 Zentimeter breiter Streifen für die Gossen frei. Die bestanden bislang aus Natursteinpflaster, das aber uneben  und teils bröselig geworden sei. Deshalb werde nun Gussasphalt eingebaut. Das bringe gegenüber einer gepflasterten

Rinne mehrere Vorteile, sagt der Bauleiter.  So  verbreitere sich dadurch die Fahrbahn um gut einen halben Meter, und das Regenwasser fließe schneller ab. Zudem verringere sich für die Straßenmeisterei der Wartungsaufwand. Die Fahrbahn werde „im Schnitt 6,50 Meter breit, an Ausweitungsstellen bis zu zehn Meter“, so der Bauleiter.

Die Schächte werden nach dem Asphaltieren wieder hochgezogen und ihre Abdeckungen auf eine Höhe mit der Fahrbahn gebracht, erklärt Heike Bremer.  Wie das Straßenbauamt weiter mitteilt,  erfolgt die  Asphaltierung der Fahrbahn bei  Vollsperrung der B 192 im gesamten Baubereich. Die beginnt am Freitag, 23. Juni, um 8  Uhr und endet am Sonntag,

25. Juni, um 18 Uhr. Die Umleitung verläuft  über die B 104 Richtung Güstrow und die   Landesstraße 16 durch  Pastin wieder zur B 192 und umgekehrt. Das Straßenbauamt war von einer Vollsperrung an zwei Wochenenden ausgegangen, „doch wir werden mit einem auskommen“, so Bremer. Diese Planungen setzten allerdings voraus, dass  das Wetter mitspiele, denn zum Asphaltieren  müsse es trocken sein.

Die Gossen werden Bremer zufolge  zum Abschluss der Fahrbahnerneuerung Anfang Juli eingebaut, dann wieder mit halbseitiger Sperrung und Baustellenampel.

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