Wamckow : Auf den Spuren der großen Edith Piaf

Fröhlichen Dank für den Applaus bekunden Jean-Pierre Sterck-Degueldre aus Belgien, der Franzose Laurent Suire und der Deutsche Gottfried Siegers (v.l.). Fotos: Ursula Prütz
Fröhlichen Dank für den Applaus bekunden Jean-Pierre Sterck-Degueldre aus Belgien, der Franzose Laurent Suire und der Deutsche Gottfried Siegers (v.l.). Fotos: Ursula Prütz

Das etwas andere Konzert in der Dorfkirche Wamckow / Ensemble „Soirée d'Août“ aus dem Dreiländereck begeisterte die Zuhörer.

svz.de von
17. Mai 2015, 16:17 Uhr

Dass das gewohnte Sonntagskonzert in der Dorfkirche Wamkow dieses Mal am Freitag stattfand, war nicht das einzige, wodurch es sich aus dem gewohnten Rahmen abhob. International war die Besetzung des gastierenden Ensembles. „Soirée d'Août“ nennt sich das Trio mit dem Deutschen Gottfried Siegers (Klavier, Keyboard, Akkordeon), dem Belgier Jean-Pierre Sterck-Degueldre (Gitarre, Mandoline, Bass) und ihrem Sänger, dem Franzosen Laurent Suire. Im Dreiländereck um Aachen sind sie hinreichend durch ihre Konzerte bekannt.

Vor sechs Jahren hatte sie hier ihre gemeinsame Liebe zum Chanson zusammengeführt. Seitdem musizieren und konzertieren sie zusammen. Eine CD wurde produziert und dabei der Traum einer Mini-Tournee nach Mecklenburg geboren.

Dass dieser Traum Wirklichkeit wurde und „Soirée d'Août“ nun in Wamckow zu erleben war, ist persönlichen Kontakten zum Bürgermeister in Zapel zu verdanken, verriet Gemeindepädagogin Maria Maercker.

Mit „Je ne regrette rien“ – ich bereue nichts –, durch Edith Piaf weltberühmt geworden, begann die Reise in die Welt des Chansons. „Die Botschaften sind auch ohne Sprachkenntnisse zu verstehen“, so Gottfried Siegers, der die Moderation übernommen hatte und unterstützend hier und da als Sprachmittler fungierte. Natürlich die Liebe besangen die ersten leisen und emotionalen Chansons.

Dann, nach dem rhythmischen „Tu verras“ – du wirst sehen –, wich die zu Beginn noch spürbare Anspannung. Das Publikum ging mit, und bei „Comme d' habitude“ (bekannt als Frank-Sinatra-Song „My Way“) steigerte sich die Begeisterung bis zu Bravo-Rufen.

 

Ausführlich in der Tageszeitung und per epaper.

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