Warin : Auf den Ernstfall vorbereitet

Ein so genannter „flash over“ – eine explosionsartige Stichflamme – wird unter anderem in einem Brandübungscontainer realistisch simuliert. Für nächsten Sommer ist eine Beschaffung beim Landkreis Nordwestmecklenburg geplant.
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Ein so genannter „flash over“ – eine explosionsartige Stichflamme – wird unter anderem in einem Brandübungscontainer realistisch simuliert. Für nächsten Sommer ist eine Beschaffung beim Landkreis Nordwestmecklenburg geplant.

Mit der Beschaffung eines Brandübungscontainers nimmt der Landkreis Nordwestmecklenburg auf Kreisebene eine Vorreiterrolle ein. Die Ausbildung soll im nächsten Sommer beginnen

svz.de von
21. September 2016, 05:00 Uhr

Mächtige Flammen schlagen aus dem Inneren eines Gebäudes. In der Küche ist ein Feuer ausgebrochen. Im Brandübungscontainer treffen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auf einen simulierten Wohnungsbrand mit vielen Überraschungen. Da zählt jede Sekunde, jeder Handgriff muss sitzen.

„So werden die Kameraden sehr realitätsnah auf den Ernstfall vorbereitet“, sagt Florian Haug, Leiter des in Warin ansässigen Eigenbetriebes Rettungsdienst und Verantwortlicher für den Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Nordwestmecklenburg im SVZ-Gespräch und fügt hinzu: „Auch wenn hier auf dem Land die Feuerwehren überwiegend zu technischen Hilfeleistungen gerufen werden und es glücklicherweise immer seltener brennt, hat das hingegen den Effekt, dass die Einsatzkräfte weniger Erfahrungen im heißen Brandeinsatz machen und somit die Routine darunter leidet.“

Bis vor einigen Jahren war eine reale Brandschutzausbildung nur mit erheblichem Risiko in Abbruchhäusern möglich. Inzwischen stehen speziell entwickelte Brandsimulationsanlagen für die „Heiß“-Ausbildung der Kameraden zur Verfügung. Der Landkreis Nordwestmecklenburg nimmt mit der Beschaffung eine Vorreiterrolle auf Kreisebene ein.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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