Bibow : Auch mit 80 Lenzen bei Raddemo

Der älteste Teilnehmer der Raddemo: Rajmund Konopka (80) aus Bibow - hier zusammen mit der Nisbillerin Ivonna Frankowska.
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Der älteste Teilnehmer der Raddemo: Rajmund Konopka (80) aus Bibow - hier zusammen mit der Nisbillerin Ivonna Frankowska.

Knapp 90 Teilnehmer, darunter der Bibower Rajmund Konopka als ältester, bei der vierten Sternfahrt von Warin, Jesendorf und Ventschow

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11. Juni 2018, 05:00 Uhr

Der Radfernweg Hamburg – Rügen führt in Westmecklenburg unter anderem auf einer Länge von 8,7 Kilometern zwischen Ventschow und Warin entlang. Allerdings müssen die Pedaleure auf der Landesstraße 031 fahren. Einen straßenbegleitenden Radweg in dem Abschnitt gibt es trotz ministerieller Zusage bereits vor Jahren bis heute nicht.

Deshalb hat sich die „Radinitiative L 031“ gegründet, die am Sonnabend bereits die vierte Demonstration organisierte. Die Rad-Sternfahrt, abgesichert von den Feuerwehren aus Jesendorf und Warin sowie der Polizei, führte von Ventschow, Warin und Jesendorf zum neuen Ziel, der Dorfkirche in Bibow. Knapp an die 90 Starter radelten für ihre Sache trotz der Hitze. „Es war schön, aber fehlt da nicht was?!“, meinte Wencke Weidemann aus Jesendorf, anspielend auf den nicht vorhandenen Radweg. Die Weidemanns waren mit Jörg und Grit gleich zu dritt, auch für den Allwartshofer Sven Wolff und dessen Tochter Luise war die Demo eine Herzenssache. Ältester Teilnehmer war der 80-jährige Rajmund Konopka aus Bibow.

Barbara Reimer, Sprecherin der Radinitiative, freute sich denn auch über die Resonanz: „Es ist einfach toll, so viele Leute haben auch bei der Vorbereitung mitgeholfen.“ Das Straßenbauamt Schwerin, für den Radwegebau an Bundes- und Landesstraßen zuständig, macht den Bau letztlich davon abhängig, ob der Grunderwerb geklärt ist. Und da gebe es laut Reimer an der L 031 inzwischen zumindest für die Abschnitte Neuhof - Bibow; Bibow - Hasenwinkel und Nisbill - Warin grünes Licht.

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