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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. September 2017 | 03:59 Uhr

Kuhlen : Auch in Kuhlen wird es bei Gegenverkehr schwierig

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Anwohner wünscht sich 30-kmh-Zone und stößt beim Bürgermeister auf offene Ohren

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Peter Buchholz ist in Kuhlen zu Hause. Über 25 Jahre hat er als Lkw-Fahrer gearbeitet und ist so auch unzählige Male damit auf der Kuhlener Straße gefahren. „Die ist einfach zu schmal. Bevor sie ausgebaut wurde, war die Fahrbahn allein so breit wie es jetzt Straße und Gehweg zusammen sind“, sagt er. Mit großem Interesse habe er deshalb den Beitrag „Zu eng für große Fahrzeuge“ in der SVZ vom 1. Februar gelesen. „So wie für die Straße in Thurow beschrieben, gibt es auch bei uns im Begegnungsverkehr Probleme. Dann muss auf den Gehweg ausgewichen werden“, sagt er.

Als die Straße in Kuhlen ausgebaut wurde, sei er, wenn es seine Schicht zugelassen habe, während der Begehungen durch Amt, Baufirma und Landkreis als Bürger mitgelaufen. „Ich habe eine 30-km-Zone angeregt. Vergebens. Ich bin auch zur Verkehrsbehörde nach Parchim gefahren und habe dort die Auskunft erhalten, dass es keine überfahrbaren Gehwege gibt. Also eine Antwort wie für Thurow und trotzdem werden sie gebaut“, ärgert er sich und fragt, wie der Begegnungsverkehr denn auf der schmalen Straße funktionieren solle. „Die Traktoren sind doch heute schon so breit wie die Fahrbahn.“ Vor allem an Wochenenden gebe es starken Fahrzeugverkehr durch den Ort und im Sommer kämen zusätzlich Fahrradgruppen. Peter Buchholz hält weiterhin eine Tempo-30-Zone für angebracht und wünscht sich zudem, dass geregelt wird, wo geparkt werden kann.

„Wo in Kuhlen geparkt werden kann, ist geregelt. Auf der gesamten linken Seite neben der Straße sind Rasengittersteine als Parkflächen verlegt“, erklärt Ralf Toparkus, Bürgermeister der Gemeinde Kuhlen-Wendorf, auf SVZ-Frage. Was die Straßenbreite bei Gegenverkehr betreffe, appelliert er, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme gelten zu lassen. Und nicht zu vergessen, dass der Fußgänger auf dem Gehweg Vorrang habe, falls ein Fahrzeug auf den Gehweg ausweichen müsse.

In Dörfern 30-km-Zonen einzurichten, sei auch in seinem Sinne, so der Bürgermeister. 

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