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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Oktober 2017 | 20:46 Uhr

Borkow : Asphalt ersetzt Löcherpiste

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Verbindung zwischen Kreisstraße und Gutshaus in Borkow wurde übergeben. Die nächsten Vorhaben in der Gemeinde sind schon fest eingeplant.

von
erstellt am 22.Okt.2015 | 21:27 Uhr

Wieder ein Stück geschafft, freut sich die Borkower Bürgermeisterin Regina Rosenfeld. Gestern wurde die mit Asphalt ausgebaute Verbindung zwischen Kreisstraße 108 und Gutsanlage übergeben. Vorher war das eine löchrige Schotterpiste. Die Straße heißt schlicht und einfach „Hof“. Der Abzweig beinahe 90 Grad rechts nach Rothen erhielt etwa 20 Meter bis zu den Fahrspuren aus Beton ebenfalls eine neue, befestigte Decke. Zugleich wurden beide Regenwasserschächte angepasst, ein Schmutzwasserkanal und zwei Straßenabläufe eingebaut, erklärt Planer Ulf Leirich aus Schwerin. Das
Regenwasser fließt nun durch leichtes natürliches Gefälle am Bordstein auf der rechten Seite entlang und hinter der Kurve, wo die Straße noch abschüssiger wird, in die Abläufe. Sonst war das oft nass und moddrig, sagt eine Anwohnerin, die zeitlebens in Borkow lebt und nun „glücklich“ über die Sanierung der Straße ist.

Die Gesamtkosten betragen knapp 48 500 Euro. Über das Bodenneuordnungsverfahren erhielt die Gemeinde, weil es eine Straße innerorts ist, eine Förderung von drei Viertel der Summe. „Sonst wäre so eine Baumaßnahme nicht möglich. Wir hätten nicht das Geld
dafür“, sagt die Bürgermeisterin. Den Zuschlag für die Ausführung hatte die Firma Tief- und Straßenbau Georg Koch aus Malchin erhalten und am 29. September begonnen. Die Arbeiten wurden termingerecht am 16. Oktober beendet, so der Planer. „Es ist nicht optimal gelaufen, aber das Vorhaben ist ordentlich zu Ende gebracht. Alle Parameter sind eingehalten“, resümiert Leirich. Auch die Anlieger hätten auf ihren Grundstücken und entlang der Straße tüchtig Hand angelegt, beispielsweise Buschwerk weggenommen, das „wie Kraut und Rüben aussah“. Dadurch sei „wirklich ein guter Gesamteindruck“ entstanden.

Jetzt bleiben Restarbeiten zu erledigen. Die sollen der Bürgermeisterin zufolge Ende Oktober oder spätestens in der ersten Novemberwoche fertig sein. Das betrifft eine Straßenlampe an der Zufahrt zum Gutshaus und die Bankette auf der linken Seite, wo es keine Bordkante gibt. Hier muss Boden aufgefüllt werden, damit sich kein Wasser sammeln und der Frost nicht gleich wieder Schaden anrichten kann.

Freude über die Straßensanierung herrscht auch bei Sabine und Dietrich Röhrdanz, die Ferienwohnungen betreiben, in der zu Ende gegangenen Saison sieben im Gutshaus und drei in Nebengebäuden. Gäste hatten in Bewertungen schon die schlechte Zufahrt bemängelt. „Ich musste sie leider vertrösten und bin nun froh. Den Anliegerbeitrag, der fällig wird, hätte ich gern früher gezahlt“, sagt Dietrich Röhrdanz. Das Rondell vor dem Gutshaus bleibe jedoch so wie es ist. Dort würden viele Touristen ihre Runde drehen und einfach mal schauen.

Die nächsten Vorhaben der Gemeinde stehen auch bereits fest: die Ortsdurchfahrt von Hohenfelde und die Straße nach Bolz.

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