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Weihnachtsbaden am Roten See in Brüel : Anton traute sich ins kalte Seewasser

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Ein bisschen verrückt oder nur Spaß am Winterbaden? Wohl Letzteres zog immerhin vier Eisbader zum Weihnachtsbaden an den Roten See in Brüel. Auch der fünfjährige Anton traute sich in das kalte Nass.

svz.de von
erstellt am 26.Dez.2012 | 07:51 Uhr

Brüel | Ein bisschen verrückt oder nur Spaß am Winterbaden? Wohl Letzteres zog immerhin vier Eisbader zum Weihnachtsbaden an den Roten See, zu dem Blockhüttenwirt Peter Krüger wieder eingeladen hatte. Ein fünf mal fünf Meter großes Loch wurde vormittags am Uferrand aus dem Eis gesägt. Der warme Wasserbottich, der im vergangenen Jahr seine Premiere am Roten See feierte, fehlte auch diesmal nicht.

Die unentwegten Willi Meyer, Christina Deatcu, Matthias Haack und Peter Krüger stiegen pünktlich um 14 Uhr in das zwei Grad kalte Wasser des Sees. Etwa 20 Schaulustige verfolgten das illustre Schauspiel.

"Weihnachtsbaden hat es hier am Roten See schon ewig gegeben. Wir führen die Tradition bloß fort", so Krüger. Er lässt es sich natürlich auch nicht nehmen, aktiv dabei zu sein. Vor allem freute sich der 52-Jährige auf die Zigarre, die er nach dem zweiten Eiswassergang genüsslich im Bottich schmauchen konnte. Mit einem Glas Sekt wurde angestoßen. Christina Deatcu hatte ihre Jungs Oskar (8) und Anton (5) mitgebracht und vorsorglich auch die Badesachen. Der Lütte stieg aber als einziges Kind mutig bis zu den Schultern ins eisige Nass zu seinem Vater Matthias Haack und rannte dann flugs zu seiner Mutter, um sich im 40 Grad warmen Wasserbottich zu wärmen. Der dampfte ordentlich, weil Mitarbeiter Eckhardt Rauch zügig Feuerung nachlegte. Während der Weitendorfer Matthias Haack erstmals sich den Eisbadern anschloss, ist Willi Meyer längst ein alter Hase in punkto Eisbaden. Seit 28 Jahren steigt der Brüeler in die nassen Fluten, egal bei welchem Wetter. Im Winter muss er nur zusehen, dass er irgendwo ein offenes Gewässer findet. Zweimal wöchentlich erfrischt sich Meyer auf diese Art und Weise in den Gewässern in der näheren Umgebung. Dafür stand seine Familie an der Feuerschale und wärmte sich mit einem Schluck Glühwein auf. Das Hobby ihres Mannes teilt Sabine Meyer lieber nicht. "Ich ziehe höchstens die Handschuhe aus", lachte sie. Neben ihr stand Andreas Schwenn, der Freund ihrer Tochter. "Ich sehe zum ersten Mal Eisbader live und bin sehr angetan. Es ist eine spaßige Runde. Mir gefällt ess", so der Kurzkommentar des Wieners.

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