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Stichwahlen : Ankermann und Rosenfeld bleiben Bürgermeister

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Kopf-an-Kopf-Rennen in Warin und Jubelschreie in Borkow / Stichwahl bestätigt bisherige Amtsinhaber

von
erstellt am 15.Jun.2014 | 19:50 Uhr

Erleichterung für Michael Ankermann in Warin und Regina Rosenfeld in Borkow. Bei der gestrigen Stichwahl konnten sich die amtierenden Bürgermeister gegen ihre Kontrahenten durchsetzen.

Nur 51 Stimmen trennten Michael Ankermann (CDU) und Herausforderer Christian Mews (SPD) voneinander – bei der Wahl am 25. Mai waren es noch 211. Mit der Wahlbeteiligung zeigte sich Wahlleiterin Marion Fiebenitz gestern Abend zufrieden: „Von 2948 Wahlberechtigten kamen 1579 zur Wahl. Das sind 52,54 Prozent.“

Mit einem Jubelschrei löste sich bei Regina Rosenfeld (SPD) die Anspannung, als Wahlhelferin Jana Palzer das Ergebnis der Stichwahl verkündete. Mit 103 zu 92 Stimmen (sechs ungültige) hatte sie sich gegen Olaf Lorenz (Die Linke) durchgesetzt. Damit ist sie alte/neue Bürgermeisterin von Borkow, Schlowe, Rothen, Neu Woserin, Woserin und Hohenfelde. 201 von 365 Wahlberechtigten hatten ihre Stimme abgegeben. Mit 55 Prozent „für eine Stichwahl recht ordentlich“, meinte Gemeindewahlleiter Jochen Quandt. War es den ganzen Tag über ziemlich ruhig im Wahllokal, stieg die Anspannung in den letzten Minuten spürbar. Noch drei Minuten vor Schluss machte der letzte Wähler sein Kreuz. Olaf Lorenz gab sich da noch eher gelassen. „Die Wahl wird wohl in Schlowe entschieden, weil der Kandidat nicht mehr im Rennen ist“, meinte er. Währenddessen stand Regina Rosenfeld die Anspannung deutlich ins Gesicht geschrieben. Vor Aufregung über den Sieg fiel ihr nicht einmal mehr die Telefonnummer ihrer Fraktion ein, die sie als erste benachrichtigen wollte. „Das Kämpfen hat sich gelohnt“, freute sie sich. Olaf Lorenz gratulierte seiner strahlenden Gegnerin: „Schade für mich, allerdings so hoch wie sie wäre ich wohl nicht gesprungen.“

 

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