Sternberg : Angler wollen in Vereinsgelände und Haus am Sternberger See investieren

Einen Aal als Dank für ihre vielfältige Unterstützung erhielten Margarete Nevermann, Horst Gelfart, Dietmar Laasch und Willi Lübke.  Fotos: roswitha spöhr
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Einen Aal als Dank für ihre vielfältige Unterstützung erhielten Margarete Nevermann, Horst Gelfart, Dietmar Laasch und Willi Lübke. Fotos: roswitha spöhr

Auf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Angler mehrheitlich auch für einen neuen Namen entschieden.

svz.de von
03. Dezember 2013, 16:27 Uhr

Ein Verein ist nur so gut wie seine Mitglieder, hatte Armin Butz, alter und neuer Vorsitzender des Angelsportvereins (ASV) „Luckower See“ Sternberg e. V. auf der Jahreshauptversammlung erklärt. In den Reihen des ASV gebe es eine Reihe sehr aktiver Leute. Für besondere Tätigkeiten zeichnete Butz denn auch Uwe Werner und Hans Wendorf aus, die „immer dabei sind, wenn auf dem Vereinsgelände etwas zu tun ist“ und Wolfgang Nevermann, der nicht mehr für den neuen Vorstand kandidierte, für seine bisherige Arbeit. Einen Aal als Dank für ihre vielfältige Unterstützung erhielten Margarete Nevermann, Horst Gelfart, Dietmar Laasch und Willi Lübke. Erwin Winter kann den Wanderpokal im Skat nach Gesamtsiegen 2011, 2012 und 2013 endgültig mit nach Hause nehmen, gleiches gelang Nico Natzel und Jens Sarnetzki beim Paarangeln. Der Wanderpokal im Hegefischen steht in diesem Jahr bei Maik Hirsch.

149 Mitglieder stark ist der ASV und zählt damit fünf mehr als im vergangenen Jahr. Allein ein konstanter Mitgliederstand sei heute eine gute Sache, so Butz. Angesichts der männlichen Dominanz im Verein, meinte er allerdings: „Männer, sprecht mit euren Frauen“.

680 Stunden haben Mitglieder am Sternberger See und 135 Stunden an der Bootsanlage am Luckower See geleistet. Wobei mit Sicherheit noch einige Stunden mehr zusammenkommen, so Butz. Er bedauerte, dass am Sternberger See nur die Mitglieder aktiv seien, die dort einen Bootsliegeplatz hätten. „Denn wir haben dort auch unser Vereinsgelände!“ Schwerpunkt der Arbeiten in diesem Jahr war die Erneuerung der Uferbefestigung und die Erweiterung des Bootsmotorenschuppens. Aber auch an diversen Veranstaltungen haben sich Angler beteiligt oder ausgerichtet. 2014, so der Vorsitzende, wolle man die hygienischen Bedingungen auf dem Vereinsgelände verbessern. Angedacht sei, einen Toilettencontainer aufzustellen. Aber auch im Vereinshaus solle einiges passieren, erklärte er und kündigte an, das im nächsten Jahr das Gemeinschaftsangeln, an dem sich Menschen mit Behinderung beteiligen, bereits zum 20. Mal stattfindet. „Eine Veranstaltung, die in dieser Größenordnung einmalig in Meckenburg-Vorpommern ist.“

Als Gäste der Versammlung würdigte Bürgermeister Jochen Quandt das Engagement der Angler: „Ihr seid diejenigen, die fast überall dabei sind. Ohne Vereinsarbeit wäre das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt wesentlich ärmer“. Eine gute Zusammenarbeit bescheinigte auch Fischer Jörg Rettig. „Die Fischerei lebt von intakter Natur, Angler auch“, erklärte er. Er appellierte an die Angler, die zahlenmäßig Stärkeren, sich weiterhin dafür einzusetzen und wo möglich, Stellung zu beziehen. Beispielsweise beim Thema Kormorane, wo wieder eine Zunahme zu verzeichnen sei.

Wie SVZ berichtete, beschloss der ASV mit 47 Ja- und zwei Nein-Stimmen den Vereinsnamen in „Sternberger See“ zu ändern. Einstimmig gewählt wurde der neue Vorstand: Armin Butz (Vorsitzender), Jens Sarnetzki (Stellvertreter/Angelveranstaltungen), Nico Natzel (Kassenwart), Herbert Vorbau (Objektverant. Luckower See), Dietmar Laasch (Objektverant. Sternberger See/Jugendwart).


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