Warin : Andrang bei den Naturparks

Der Stand über die Naturparks in MV war meist dicht belagert. Udo Steinhäuser vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow hatte viel zu erklären.
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Der Stand über die Naturparks in MV war meist dicht belagert. Udo Steinhäuser vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in Güstrow hatte viel zu erklären.

Auf der Messe TourNatur in Düsseldorf gab es großes Interesse für das Sternberger Seenland.

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23. September 2015, 21:00 Uhr

Es war anstrengend, hat aber „echt Spaß gemacht“. Dieses Resümee zog Jan Lippke, stellvertretender Leiter des Naturparks Sternberger Seenland, nach der Messe TourNatur in Düsseldorf, der Nummer eins für Wandern und Trekking. Am Stand des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (Lung) habe ständig eine große Menschentraube gestanden, um sich zu informieren. „Wir sind nicht zur
Ruhe gekommen“, so Lippke freudestrahlend. Ein Dreierteam, zu dem noch Naturparkranger Mario Krüger und Udo Steinhäuser vom Lung in Güstrow gehörten, hat die Großschutzgebiete des Landes mit den vielfältigen Möglichkeiten für Wanderfreunde vorgestellt, um für Besuche zu werben.

Neben einer Fülle von Broschüren und anderem Informationsmaterial machte der Stand akustisch und optisch wie nur wenige andere auf sich aufmerksam. Nachgebildete Frösche quakten durch die Messehalle, von verborgenen, aber gleichfalls nicht echten Tieren waren auch lediglich die Stimmen zu hören. Ein Wissensquiz lockte vor allem junge Familien mit Kindern an. Zur Belohnung für richtig beantwortete Fragen gab es kleine Souvenirs aus MV, vom Basecap über Schlüsselanhänger bis zum Kugelschreiber.

Von der Müritz oder den Kreidefelsen auf Rügen hatte ein Teil der Besucher schon gehört, nun gaben Lippke & Co. einen Überblick über das Land und nutzten natürlich die Gelegenheit, auch das Sternberger Seenland bekannter zu machen. „Wenn nur die Hälfte von denen, die Interesse zeigten zu kommen, das wahr macht, werden wir im nächsten Jahr überrannt“, so Lippke.

Die Messeleitung habe von rund 70 000 Besuchern gesprochen. „Gefühlt war jeder mindestens einmal an unserem Stand“, meinte Mario Krüger lachend. Bei ihm sei zuletzt die Stimme fast weg gewesen.

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