Warin : Andere Richtung für das Leben

Friedrike Baudisch  ist während ihres FÖJ auch lebenden Bibern und sogar einem Wildschwein begegnet.
Friedrike Baudisch ist während ihres FÖJ auch lebenden Bibern und sogar einem Wildschwein begegnet.

Nach ihrem Freiwilligen Ökologischen Jahr im Naturparkzentrum orientiert sich Friederike Baudisch völlig neu in ihrem Berufswunsch.

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19. August 2015, 22:41 Uhr

Dass ihr Freiwilliges Ökologische Jahr (FÖJ) so schnell vorrübergehen würde, hatte Friederike Baudisch nicht gedacht, als sie sich dafür entschieden hatte. Vor einem Jahr hatte die damals 19-Jährige aus Warin noch nicht gewusst, was sie nach der Schule machen wollte. Also bewarb sie sich zur eigenen Orientierung im Naturparkzentrum in ihrer Stadt für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr.

„Ich habe mich dafür entschieden, weil ich schon ein bisschen die Wälder der Region kannte, weil mich die Arbeit hier interessiert hatte und ich meine Heimat noch näher kennen lernen wollte. Ja, und weil ich in Warin wohne“, sagt die junge Frau.

An ihren ersten Tag als FÖJlerin im Naturparkzentrum erinnert sie sich genau, weil er mit viel Aufregung verbunden war. „Da waren so viele neue Gesichter und so viele neue Aufgaben. Ich war total gespannt, wie das eine Jahr nun laufen würde“, so Friederike Baudisch.

Zurückblickend sei es eine schöne, spannende Zeit gewesen und es sei sehr gut gelaufen, meint sie. „Meine Aufgaben waren vielseitig. Ich durfte in Sachen Umweltbildung mitmachen, Führungen vorbereiten und unterstützen. Zu bestimmten Themen habe ich Flyer für den Druck vorbereitet. Für Infotafeln in den Naturschutzgebieten durfte ich Texte schreiben und passende Bilder raussuchen. Und ich hatte den Infobereich im Naturparkzentrum zu besetzen und die Kollegen im Verwaltungsbereich zu unterstützen“, zählt die 20-Jährige ihre Aufgaben innerhalb des Jahres auf. Besonders spannend fand sie die Monitoringaufgaben. „Wenn man mit den Rangern unterwegs ist, lernt man ganz, ganz viel. Ein Erlebnis für mich war die Begegnung mit den Bibern. Viel Spaß hat mir die Otterkartierung gemacht. Und nicht vergessen werde ich eine Begegnung mit einem Wildschwein während der Otterkartierung. Ich war dem ganz schön nah gekommen. Gott sei dank ist es weggelaufen“, lacht sie.  


Den ganzen Text finden Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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