Jesendorf/Warin : An falschen Ort geschickt – 50 Kilometer Umweg

Kameraden der Jesendorfer Feuerwehr bei der Grobreinigung nach dem Unfall auf der A 14.
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Kameraden der Jesendorfer Feuerwehr bei der Grobreinigung nach dem Unfall auf der A 14.

Feuerwehren aus Warin und Jesendorf rückten auf die A 14 aus: Die Unfallstelle war jedoch nicht am Kreuz Wismar, sondern bei Jesendorf

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01. April 2016, 21:00 Uhr

Ein nicht korrekt angegeben Unfallort auf der A 14 führte am Donnerstag zu einem langen Anfahrtsweg der Helfer von den freiwilligen Feuerwehren aus Warin und Jesendorf. Sie wurden zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen geschickt, der sich vor dem Kreuz Wismar ereignet haben sollte. Tatsächlich lag der Unfallort aber einen Kilometer vor der Abfahrt Jesendorf – in Fahrtrichtung Kreuz Wismar.

In Jesendorf waren die 21 Retter in ihren drei Fahrzeugen auf die A 14 gefahren und eilten gen Norden. Der Unfallort lag jedoch genau entgegen dieser Fahrtrichtung. „Als die neue Lage per Funk kam, wendeten wir am Kreuz Wismar, fuhren die A 14 bis zur Anschlussstelle Schwerin-Nord und wendeten erneut, um dann zur Einsatzstelle zu gelangen“, berichtet Torsten Ries, Oberlöschmeister der Wariner Wehr. Die Helfer mussten also einen Umweg von mehr als 50 Kilometern fahren. Hinzu kommt: Für den A-14-Abschnitt von Schwerin-Nord bis Jesendorf sind laut Alarmplan nicht die Wariner und Jesendorf zuständig, sondern die Feuerwehren aus Cambs und Leezen. Am Unfallort angekommen, übernahmen die Kameraden Absperrungs- und Reinigungsarbeiten.

Zum Glück waren andere Helfer schneller vor Ort. Sanitäter von zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt hatten die Unfallbeteiligten versorgt. Eine Autofahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Klinikum Schwerin gebracht. An den drei Fahrzeugen entstanden Sachschäden von mehr als 110  000 Euro. Auf der Autobahn 14 in Richtung Wismar kam es bis in den späten Abend hinein zu Behinderungen.




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