Jesendorf : Am Ende zählte Trecker-Spektakel gar 3000 Fans

Nachfüllen per Colaflasche – Stefan Strübing aus dem brandenburgischen Friesack im Havelland hatte mit seinem Eigenbau die weiteste Anreise.
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Nachfüllen per Colaflasche – Stefan Strübing aus dem brandenburgischen Friesack im Havelland hatte mit seinem Eigenbau die weiteste Anreise.

Cheforganisator Renee Fedtke: „Grenze des Machbaren“. Unfall bei der Ausfahrt mit drei Verletzten, darunter einer Schwerverletzten.

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14. Juni 2016, 05:53 Uhr

Die Trecker sind alle wieder daheim, nachdem sich am frühen Sonntagabend eine regelrechte Kolonne vom Gelände des „3. Trecker-Trecks Jesendorf“ unweit der Landesstraße 101 auf die Heimfahrt machte. Insgesamt waren auf dem renaturierten Gelände der einstigen Kiesgrube „Tarzow 1“ 250 Trecker, darunter diverse Marke Eigenbau, auf und an der Pulling-Bahn vertreten.

Gestern zog Cheforganisator Renee Fedtke aus Zurow gegenüber SVZ Bilanz: „Wir sind sehr zufrieden, hatten am Ende sogar 3000 Besucher“, um dann zu bekennen: „Damit sind wir an der Grenze des Machbaren angelangt.“

Und auch die Polizei hatte vor Ort durchaus ihren Spaß. Die Dienstwagen abgestellt, ließen sich die beiden Beamten schon mal in einem alten Armee-Geländewagen der
Sowjets über das Spektakel-Areal kutschieren. Zuvor hatten die Polizisten die Ausfahrt über Jesendorf, Warin und Nisbill abgesichert.

Dabei kam es – wie berichtet – zwischen Büschow und der
B 192 zu einem Auffahrunfall. Wie Polizeisprecherin Nancy Schönenberg gestern dazu präzisierte, stoppte die Kolonne vor der Bundesstraße, um nicht so große Lücken zu haben. Dies übersah ein 25-jähriger Fahrer eines K 700-Traktors (im Volksmund „Kasimir“) und fuhr auf dem vor ihm befindlichen ZT 300 mit Anhänger auf. Auf Letzterem befanden sich sieben Personen. Der Anhänger kippte in den Straßengraben. Dabei verletzten sich drei Mitfahrer, eine 40-Jährige sogar schwer. Sie zog sich, wie berichtet, einen Unterarmbruch zu. Ein 50-jähriger Mann erlitt laut Polizeisprecherin „Verletzungen im Gesicht, und es besteht zudem der Verdacht einer Stauchung im Hals-Nacken-Wirbelbereich“, so Schönenberg auf SVZ-Nachfrage. Bei einem 47-Jährigen blieb es bei Schürfwunden.  


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