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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 06:55 Uhr

Sternberg : Als Rentner ein Buch schreiben

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Olaf Steinberg hat viele ehrenamtliche Ämter inne und ist jetzt auch Kreistagspräsident.

von
erstellt am 11.Okt.2014 | 12:05 Uhr

Er übernimmt Verantwortung und engagiert sich ehrenamtlich. Jüngst wurde Olaf Steinberg im 77 Mitglieder starken Kreistag Ludwigslust-Parchim zum Präsidenten gewählt, und auch im neu aufgestellten Kreisverband des Städte- und Gemeindetages hat der
47-jährige Sternberger mit seinem Sitz im Vorstand eine gewichtige Stimme. Olaf Steinberg ist im Landkreistag vertreten ebenso wie im CDU-Kreisvorstand und steht im Ortsverband an der Spitze seiner Partei. Seit vielen Jahren ist der Sternberger eng mit dem DRK verbunden, den Ortsverband leitet er seit 2001. Und auch im Sternberger Carnevalsclub steht er seit vielen Jahren erfolgreich auf der Bühne. Viel Freizeit bleibt da sicherlich nicht – wohl auch deshalb hat er einen großen Wunsch schon gleich ins Rentenalter verschoben. SVZ-Redakteurin Roswitha Spöhr stellte Olaf Steinberg unsere 20 Fragen zum Wochenende.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz?
Bei lieben Menschen.
Was würden Sie als Bürgermeister in Ihrem Wohnort sofort ändern?
Immer das, was notwendig ist.
Wo kann man Sie am ehesten treffen?
An meinem Lieblingsplatz.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Als Kind habe ich unserer
alten Nachbarin geholfen, Kohlen rein zu tragen. Dafür habe ich von ihr zwei Mark bekommen.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Davon habe ich meinen Eltern ein Weihnachtsgeschenk gekauft. Damals bekam man für zwei Mark noch was Sinnvolles.
Was würden Sie gerne können?
Wie ein Vogel zu fliegen.

Was stört Sie an anderen?
Mangelnde Empathiefähigkeit und Humorlosigkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über meinen Kater, Herrn Lehmann.
Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan? Ja gesagt, wo ich hätte Nein sagen sollen. Ersteres passiert mir leider noch zu oft.
Wer ist Ihr persönlicher Held? Keine einzelne Person. Im täglichen Leben begegnen mir aber oft Menschen, deren Handeln in mir Achtung hervorruft.
Welches Buch lesen Sie gerade?
„Die Waldsiedlung“, ein Buch über den Wohnort des SED-Politbüros bei Wandlitz.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ich bin so oft in unserem Landkreis unterwegs, dass ich viele Sendungen verpasse. Aber wenn es geht, sehe ich mindestens eine Nachrichtensendung am Tag.
Wo trifft man Sie eher: bei der Karnevalsfeier oder bei einem Fußballspiel?
Beim Sternberger Carnevalsclub. Da hab ich auch schon so manchen Elfmeter geschossen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Meine Vorfahren.
Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?
Ich esse, was auf den Tisch kommt. Das kenne ich von Kindheit an so.
Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
„Time to Wonder“ von Fury in the Slaughterhouse.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
In meiner Kinderzeit an ein Paar Ski von meinen Eltern.
Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen? Ein Buch schreiben, in dem meine Vorfahren viel Platz bekommen werden.
Was werden Sie als Rentner alles machen?
Das Buch schreiben.
Wem sollten wir dieses Fragen ebenfalls stellen?
Peter Davids, der sich 15 Jahre lang als Bürgermeister in Blankenberg engagiert hat und mir über die gemeinsamen Jahre in der Kommunalpolitik ein guter Freund geworden ist.








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