Seehotel Sternberg : „Als erstes kommen die 4 Sterne ab“

Mit den Schlüsseln in der Hand: der Sternberger Heino Keller vor dem insolventen Seehotel, welches nach Wiedereröffnung am 1. November „Der Domowoj“ heißen wird.
Mit den Schlüsseln in der Hand: der Sternberger Heino Keller vor dem insolventen Seehotel, welches nach Wiedereröffnung am 1. November „Der Domowoj“ heißen wird.

Sternberger Heino Keller kauft insolventes Seehotel und eröffnet es unter dem Namen „Der Domowoj“ neu

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20. August 2015, 22:46 Uhr

Heino Keller, seit 14 Jahren Betreiber der Gaststätte „Domowoj“ im Sternberger Maikamp, hat Großes vor. Der 46-Jährige kauft die Immobilie des insolventen 4-Sterne-„Seehotels“ und hat sich mit Eigentümer Dr. Jan Thomas Berg per Handschlag geeinigt (SVZ berichtete).

Inzwischen hält Keller in Absprache mit dem Hamburger Insolvenzverwalter Michael Wilkens auch die Schlüssel in der Hand und ist groß am Planen. Seine legere Sommerkluft zum Fototermin ist dabei quasi Programm.

Das Wichtigste: Mit dem seit zwei Jahrzehnten immer wieder wie eine Monstranz vor sich her getragenen und stets gescheiterten Sterne-Anspruch ist definitiv Schluss. „Als erstes kommen die 4 Sterne ab!“, verkündet Heino Keller im SVZ-Gespräch. Er wolle das Hotel, welches 1978 zu DDR-Zeiten als Kulturhaus gebaut wurde, „wieder den Sternbergern zuführen; mit Feiern aller Art und für jeden Geldbeutel“.

Sein Konzept mit der 42-Zimmer-Einrichtung samt den 90 Restaurant-Plätzen und dem großen Saal umreißt Keller erst einmal in großen Zügen. „Ende September werde ich das Domowoj am Maikamp schließen. Für immer. Mannschaft und Speisekarte kommen mit ins neue Objekt. Im Oktober erfolgt der Umzug“.

Solch eine Sache könne man nur einmal machen, verkündet er. „Ich kaufe alles – allein und habe keinen finanziellen Druck; lasse es ganz in Ruhe angehen und will es zum Erfolg für Jahrzehnte bringen.“ Ein hehrer, ja mächtig gewaltig großer Anspruch. Wobei es mit der Ruhe bei Heino Keller als Person so eine Sache ist; wie ein Tausendsassa wirbelt er, ist ständig auf Achse. Doch der Erfolg gab ihm bisher Recht. Das soll bei seiner neuen Riesenherausforderung auch so sein…

Heino Keller verspricht fürs Erste „gleiche Preise und gleiche Qualität wie im jetzigen Domowoj“.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 21. August und im ePaper.

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