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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 12:24 Uhr

Warin : Alles fürs Baby und Kleinkind

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Kreativwerkstatt sülvst makt, Haus der Zukunft und Heimatverein organisierten zum ersten Mal einen Flohmarkt in Warin. Das Konzept kam bei vielen jungen Familien an.

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Wenn sich Heimatverein, Haus der Zukunft und die Kreativwerkstatt sülvst makt zusammenschließen und einen Baby- und Kinderflohmarkt zum ersten Mal veranstalten, dann zieht es junge Familien aus Warin und Umgebung in die Friedensstraße 33 nach Warin. So war es am vergangenen Freitagnachmittag zu beobachten.


Aktion vor der eigenen Haustür


Für Familien gab es einiges zu entdecken. An den Verkaufsständen fand sich ein kleines Universum rund um Baby und Kleinkind. Kleidung in allen Größen und Farben, Bücher und Hörbücher für mindestens das erste Lebensjahrzehnt sowie Spielzeug und Kuscheltiere ohne Ende. „Große Flohmärkte gibt es in Wismar, Schwerin oder Parchim. Da muss man oft weit fahren. Schön ist es, so etwas vor der eigenen Haustür zu haben“, zeigte sich Brigitte Seidenberg aus Zahrensdorf überzeugt vom Konzept. Sie stöberte am Stand von Christine Nuklies aus Zahrensdorf nach Kinderbüchern und wurde fündig. Sohn Tom hielt seine neue Gute-Nacht-Lektüre fest in den Händen. Er strahlte glücklich bis über beide Wangen.

Dunja Schmidt aus Brüel suchte nach Spielsachen und Kinderkleidung für die nun kommende kalte Jahreszeit. „Ich habe zufällig aus der Zeitung von dem Flohmarkt erfahren“, erzählte sie. Durch die Berichterstattung in der SVZ war auch Christine Nuklies auf die Aktion aufmerksam geworden. „Ich habe so viel Kleidung von meinen Kindern zuhause, die noch gut erhalten ist. Diese wegzuwerfen, wäre einfach zu schade“, sagte Nuklies. Für kleines Geld fand das ein oder andere Kleidungsstück einen neuen Besitzer.

Meggin Koch machte der Verkauf viel Spaß. Sie hatte extra ihren Kleiderschrank aussortiert. „Das Geld möchte ich für den Urlaub sparen“, sagte die Neunjährige. Während die Eltern stöberten, feilschten und kauften, konnten sich die Kinder bei Laura Berndt schminken lassen. Angelik ließ sich in eine Fee verwandeln.

Am Freitagmorgen hatte Angelika Krause in ihrer Kreativwerkstatt die Tische aufgebaut und die Verkaufsstände eingeteilt. Birgit Jepsen hatte im Haus der Zukunft schon mal einen Baby- und Kleinkinderflohmarkt organisiert. Allerdings ohne Erfolg. „Da kamen nur drei Leute. Das war deprimierend. Am besten schließt man sich zusammen“, erzählte die Leiterin der Einrichtung. Gesagt, getan, man traf sich, tauschte sich über die Ideen aus und organisierte. „Wir haben viel Werbung gemacht, auch Zettel in den Geschäften ausgehängt“, erinnerte sich Angelika Krause.

Am Ende war es ein erfolgreicher Kinderflohmarkt für die Organisatoren. „Es war die erste gemeinsame Aktion, aber nicht die letzte“, meinte Jepsen.

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