zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 10:41 Uhr

Brüel : Aktionstag im Brüeler Jugendclub

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Fünftklässler waren zu Gast im Mehrgenerationenhaus.

von
erstellt am 29.Aug.2014 | 23:59 Uhr

Für Leon (11) steht schnell fest: „Heute Nachmittag komme ich wieder her. Kommst du auch mit?“, will er von seinem Freund Berent (10) wissen. Die Jungs gehören zu den Fünftklässlern der Regionalen Schule in Brüel, die gestern Vormittag den Kinder- und Jugendclub im Brüeler Mehrgenerationenhaus (MGH) besuchten. Eingeladen dazu hatte Jugendsozialarbeiterin Anke Zelas. „Der Club ist offen für alle von der fünften Klasse bis hin zum Alter von 27 Jahren. Am Schuljahresanfang gebe ich den Fünftklässlern immer die Möglichkeit, das Haus kennen zu lernen. Ich werde auch den Elternabend am 10. September nutzen, um über die Angebote zu informieren“, sagt Anke Zelas.

Die Fünftklässler, für die es nun keine Hortbetreuung mehr gebe, könnten hier beispielsweise ihre Hausaufgaben machen. „Die Kinder müssen jetzt schnell alleine ,laufen‘ lernen“, weiß Zelas. Den Kinder- und Jugendclub im Mehrgenerationenhaus gibt es seit 2010.

Die Jungen stürmen zuerst in den Garten. Fußball, Federball, Klettern und Schaukeln stehen bei ihnen auf dem Programm. „Der Bewegungsdrang scheint bei dieser Klasse sehr ausgeprägt zu sein“, sagt Sigrid Kaiser, Klassenlehrerin der 5a. Mit einer ehemaligen Fünften sei sie auch im Mehrgenerationenhaus gewesen und dann noch einmal, als die Schüler in der Neunten waren. „Wir nutzen das Haus“, so Kaiser.

Mit den Mädchen fertigt Anke Zelas inzwischen Traumfänger aus Holzstäbchen und Wolle. Das gefällt den Zehn- und Elfjährigen. Zuvor hatte die Jugendsozialarbeiterin die Kinder gebeten, ihre Wünsche für den Clubbesuch aufzuschreiben – Rechnen, Lachen, Backen, Indianerfest, Nachtwanderung, Disko, Leseabend, Entspannen, Knobeln, Ball und Dart spielen, Reiten und Stricken sind einige davon. „Montags ab 13 Uhr treffen sich Frauen im Haus zum Stricken. Sie haben schon angeboten, den Kindern das Stricken und Häkeln zu zeigen. Wenn beide Altersgruppen das wollen, klappt das gut. Das wissen wir schon von den Knobelnachmittagen. Alt und Jung zusammen zubringen, ist auch ein Anliegen in unserem Mehrgenerationenhaus“, sagt Anke Zelas.

Traumfänger basteln dann auch die Jungs, während die Mädchen im Garten auf Entdeckungstour gehen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen