Warin : Ahornbäume machen für Rotdorn Platz

Der zweite Ahornbaum vor dem Wariner Rathaus kippt.
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Der zweite Ahornbaum vor dem Wariner Rathaus kippt.

Wurzeln heben Platten und Pflastersteine vor dem Wariner Rathaus an und werden zu einer Stolpergefahr.

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24. November 2014, 17:16 Uhr

Die beiden Ahornbäume vor dem Wariner Rathaus sind gestern Vormittag der Kettensäge zum Opfer gefallen. Vor allem auf der linken Seite haben die Wurzeln Platten und Pflastersteine stellenweise so angehoben, dass diese immer mehr zu einer Stolpergefahr wurden, begründete Bürgermeister Michael Ankermann die gestrige Fällaktion. Schon im vorigen Jahr sei darüber diskutiert worden.

Die Ahornbäume waren relativ jung und hätten dem Alter nach noch über Jahre stehen bleiben können. An dem Standort seien sie allerdings ungünstig gewesen, meinte auch Jörn Lösekann von der Fachfirma Rumpf aus Rampe. „Ahorn wächst weiter und wird noch größer. Irgendwann rächt sich das.“

Gleich in diesem Jahr sollen die gefällten Bäume durch Rotdorn ersetzt werden. „Der wird nicht so groß, und die Wurzeln bleiben in der Baumscheibe“, erklärt Lösekann. Wurzeln und Stubben vom Ahorn kommen komplett aus der Erde. „Die neuen Pflanzlöcher werden richtig ausgekoffert und mit einem Substrat gefüllt, das sich besonders für den städtischen Bereich eignet. Das ist eine spezielle Mischung, die sich nicht so schnell verdichtet“, erläutert der Fachmann von dem Garten- und Landschaftsbaubetrieb. Dadurch erhielten die Wurzeln ausreichend Sauerstoff.

Bis die neuen Bäume in die Erde kommen, ist es vor dem Rathaus allerdings nicht kahl. Denn zur gleichen Stunde, in der links und rechts der Ahorn fiel, stellten Mitarbeiter vom Wariner Bauhof genau in der Mitte die Weihnachtstanne auf. Diese stand vorher am Fritz-Reuter-Platz, erfuhr SVZ auf Anfrage bei Armin Freudenhammer, Vorarbeiter auf dem städtischen Bauhof. Sie hat die stattliche Höhe von ca. 13 Metern.

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