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Schauriger Fund bei Pinnow : Abfälle eines geschlachteten Pferdes im Wald entsorgt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 13.Feb.2015 | 20:50 Uhr

Einen schaurigen Fund hat ein junger Mann in einem Waldstück zwischen Pinnow und Muchelwitz gemacht. Er entdeckte einen Pferdekopf, Fell, Eingeweide und Hufen. Die Polizei hat inzwischen ermittelt, dass es sich um Schlachtabfälle handelt. „Das ist eindeutig geklärt“, sagt Polizeisprecher Klaus Wiechmann. Ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz liegt somit nicht vor. Gleichwohl beschäftigt sich die Kripo mit dieser Angelegenheit. Denn die Abfälle wurden illegal entsorgt. Gesucht wird jetzt der frühere Halter des Pferdes.

Auch für den jungen Mann stand fest, dass das Pferd geschlachtet worden sein muss. Aber die Schlachtabfälle im Wald zu entsorgen, das gehöre sich nicht nur, das ist auch verboten, sagt der Muchelwitzer gegenüber SVZ.

Mit seinen Informationen und einem Foto, das er mit dem Handy als Beweismittel machte, informierte er den zuständigen Revierförster Holger Amberger. Er war beim Anblick des toten Pferdekopfes ebenfalls geschockt. „Das ist überhaupt nicht zu verstehen“, meint Amberger. Es sei nicht nachzuvollziehen, warum Leute ihre Schlachtreste in den Wald schleppen. Der Revierförster, der selbst Jäger ist, meint, dass solche illegal entsorgten Abfälle dazu beitragen, dass die Wölfe dichter kommen.

Den schrecklichen Fund habe das Forstamt Gädebehn gleich der Polizeistation Sternberg gemeldet. Die verwies an das Ordnungsamt in Crivitz. Und das wiederum an das Veterinäramt des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Die Mitarbeiter haben dafür gesorgt, dass die Schlachtreste abgeholt und ordnungsgemäß entsorgt werden.

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