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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 21:40 Uhr

Dabel : „Aber der Pastor ist nicht Gott“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Jörg Heinrich aus Lübz über seine sechsmonatige Vertretung in Dabel, die Arbeit in einer neuen Gemeinde und Fußstapfen des Vorgängers.

von
erstellt am 16.Jan.2015 | 08:58 Uhr

„Man ist der Neue, das ist einfach so. Dies hat auch seine Vorteile“, meint Jörg Heinrich. Der Pfarrer lebt seit einigen Monaten in Lübz, zuvor war der 52-Jährige bis Anfang 2014 anderthalb Jahrzehnte lang Pastor in Mirow. Bis die Ehe in die Brüche ging. Und da seine Frau in der kleinen Urlauberstadt auch seelsorgerisch tätig war, musste Jörg Heinrich Mirow verlassen. So ist das in der Kirche…

Dass das Ganze nicht leicht war und ist, verdeutlicht folgender Satz des gebürtigen Rostockers: „Ich bin froh und dankbar, dass ich hier bin und arbeite – nach der Huddelei des vergangenen Jahres.“ Zur Zeit befindet er sich kirchenrechtlich im Wartestand. „Als die Stelle in Dabel vakant wurde, griff Propst Siegert eben zu“, so Heinrichs Worte.

Erst einmal geht sein befristeter Dienstauftrag bis 15. Mai. Himmelfahrt tags zuvor wird seine letzte Amtshandlung in der Dabeler Kirchengemeinde sein. Nach der plötzlichen Verabschiedung der Dabeler Institution Hansherbert Lange aus gesundheitlichen Gründen ist die Sache mit dem Fortgang der Vakanz noch nicht endgültig entschieden.

Für Jörg Heinrich ist die neue Ausgabe „so schwer und leicht wie jeder Neuanfang. Ich mag solche Aufgaben, bin neugierig, Leute kennenzulernen.“ Und er habe den Eindruck, „das beruht auf Gegenseitigkeit“. Es sei aber klar, dass man noch nicht so viel weiß von den Besonderheiten vor Ort. „Die Leute denken jedoch, ein Pastor müsste alles wissen. Aber der Pastor ist nicht Gott.“

 

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