Sternberg : Landrat bringt Stollen und Likör zur Feuerwehr

von 22. Dezember 2020, 15:08 Uhr

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Übergabe des Dankeschön-Präsents von Landrat Stefan Sternberg an den Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer (l.).
Übergabe des Dankeschön-Präsents von Landrat Stefan Sternberg an den Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer (l.).

Landrat besucht Freiwillige Feuerwehr. Kleines Präsent mit Landkreis-Produkten im Gepäck

Sternberg | Landrat Stefan Sternberg tourte zwei Tage vor Heilig Abend durch den Kreis, um Danke zu sagen. Einmal quer durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim. Zuerst schaute er bei der Freiwilligen Feuerwehr Sternberg vorbei, anschließend ging es nach Boizenburg. Zum dortigen kleinen aber äußerst rührigen Kinoverein, der unter den Corona-Folgen leidet. Vom Stollen bis zum Eierlikör In Sternberg hob der Landrat die Arbeit der Kameraden gerade auch in diesem total turbulenten Jahr hervor und überreichte dem Sternberger Wehrführer Eckardt Meyer ein kleines Präsent als Dankeschön. "Mit Produkten, die alle aus dem Landkreis kommen - vom Stollen bis zum Eierlikör", so Stefan Sternberg. Bei den Feuerwehren im Kreis gebe es ganz unterschiedliche Probleme, "jede Region ist anders", so der Landrat. Dieser sieht das Amt Sternberger Seenlandschaft da gut aufgestellt, anderswo im Landkreis, etwa im Bereich der Autobahn 14, sehe er hingegen noch Aufholbedarf. Zudem strukturiert der Kreis den entsprechenden Fachdienst für Brand- und Katastrophenschutz gerade um. Dass es seit einigen Jahren schon mehr Fachkompetenz in dem Fachdienst 38 gebe, hob Wehrführer Meyer gegenüber SVZ ausdrücklich hervor. Dieser ist zugleich in Mecklenburg-Vorpommern der 1. stellvertretende Landesbrandmeister. Gerätehaus platzt aus allen Nähten Derweil nutzten die Gastgeber den Besuch, um zu zeigen, wo in der Landstadt der Schuh drückt. Mit dem Brandschutzbedarfsplan, der in allen Städten und Kommunen des Seenlandes durch ist, wie Sternbergs Bürgermeister Armin Taubenheim betonte, hat es die Stadt Sternberg nun schwarz auf weiß: Perspektivisch muss ein neues Gerätehaus her! "Es sieht von außen besser aus als von innen", meinte der Landrat. Das 1928 errichtete Feuerwehr-Gebäude, an das 1988 zwei Garagen angebaut wurden und zehn Jahre später das Mittelteil neu hochgezogen wurde, platzt aktuell aus allen Nähten. Die Feuerwehrtechnik ist mit der Zeit nicht nur größer, sondern auch vielfältiger geworden. Zudem zeigen sich überall am Gemäuer Risse. Unübersehbar bei den Fußböden, aber auch an den Wänden. Wehrführer Meyer: Der Statiker sagt, es sei noch nicht gefährdet. "Aber irgendwann müssen wir uns auf den Weg machen", fügt Bürgermeister Taubenheim hinzu. In Sternberg denkt man über einen Neubau mit Feuerwehr und Rettungswache sowie Kleiderkammer an einem Ort nach. Dabei hat Armin Taubenheim das Zentrum Sternbergs im Blick und nicht irgendwo auf der grünen Wiese. Dabei soll aber nichts übers Knie gebrochen werden. Neben der Ideenfindung für eine funktional beste Lösung muss das Ganze dann durch die Gremien - die Ausschüsse und die Stadtvertretung. ...

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