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Strohpressenbrand : 80 000 Euro Schaden auf Roggenfeld

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Stein bzw. Lagerschaden als mögliche Ursachen. Feuerwehren der Gemeinde alarmiert.

von
erstellt am 11.Aug.2017 | 18:14 Uhr

Auf einem abgeernteten Roggenschlag bei Gustävel brannte am Donnerstagabend eine Strohpresse komplett aus. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch entstand ein geschätzter Sachschaden von 80 000 Euro. „Ich habe es gerade der Versicherung gemeldet“, so Ralf Toparkus, stellvertretender Vorsitzender der Agrargenossenschaft Gustävel, gestern Nachmittag gegenüber SVZ.

Wie es zum Brand kommen konnte, stehe noch nicht genau fest, hieß es gestern. Entweder war ein Stein in die Presse geraten, wodurch sich Maschinenteile erhitzten. „Oder es war ein Lagerschaden“, so Toparkus. „Die Presse, bei der es sich um eine Kombipresse handelt, ist zugleich auch eine Silagepresse, brannte total aus.“

Der Brand ereignete sich am Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf dem Vorgewende. Dem Treckerfahrer gelang es laut Ralf Toparkus den Traktor noch von der Presse abzukoppeln. Zum Glück sei auch ein Radlader vor Ort gewesen, der den Brand eindämmen konnte. Zudem wurden die Feuerwehren aus Wendorf und Gustävel alarmiert, die mit sieben bzw. vier Mann vor Ort waren.

Bereits am Mittwochabend war eine Strohpresse bei Feldarbeiten in Neu Damerow bei Goldberg durch ein Feuer zerstört worden. Auslöser war hier offenbar eine technische Ursache. Der Sachschaden wurde von der Polizei zunächst auf 15 000 Euro beziffert. Mehrere Feuerwehren aus der Region kamen zum Löscheinsatz.

Strohpressen-Brände kommen immer wieder mal vor. So brannte eine im Jahr 2013 unweit von Gustävel auf einem Feld bei Müsselmow aus. Und im August 2015 kam es zu einem Pressenbrand auf einer Ackerfläche zwischen Lübow und Greese im Nordwestkreis. Seinerzeit waren auch etwa zwei Hektar Ackerfläche durch das Feuer betroffen.


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