Feuerwehr NWM : 73 500 Euro für Rettungsgeräte

Gruppenbild mit Landrätin Kerstin Weiss: Feuerwehrleute aus Krassow, Dorf Mecklenburg und Bobitz bei der Übergabe von neuen hydraulischen Rettungsgeräten in der Kreisfeuerwehrzentrale in Warin-Waldeck. Fotos: Roland
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Gruppenbild mit Landrätin Kerstin Weiss: Feuerwehrleute aus Krassow, Dorf Mecklenburg und Bobitz bei der Übergabe von neuen hydraulischen Rettungsgeräten in der Kreisfeuerwehrzentrale in Warin-Waldeck. Fotos: Roland

Landrätin Kerstin Weiss übergab das entsprechende Equipment an die Feuerwehren aus Krassow, Bobitz und Dorf Mecklenburg.

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09. Februar 2018, 21:00 Uhr

73 500 Euro für drei hydraulische Rettungsgerätesätze plus ein kleineres Paket für die Freiwillige Feuerwehr Krassow, da diese zuvor bereits einiges bekommen hatte – unterm Strich ein stolzer Preis. „So teuer ist das nun mal“, bemerkte Peter Dettmann, der Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale. „Aber wir geben das gerne aus. Die Feuerwehren übernehmen damit Aufgaben des überörtlichen Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung. Jeder kann in die Situation kommen, dass er mal schnelle Hilfe braucht. Der Landkreis kommt seinen Aufgaben nach“, sagte NWM-Landrätin Kerstin Weiss am Donnerstagabend bei der Übergabe in Warin-Waldeck.

Die kompletten Rettungssätze gingen an die Wehren in Bobitz und Dorf Mecklenburg sowie einer auch an den Kreisverband. Solch ein Satz umfasst Spreizer, Rettungsschere, Rettungszylinder zum Anheben eines beim Unfall eingedrückten Autodachs und eine Motorpumpe. Die Stützpunktwehren des Landkreises wie die in Neukloster oder Warin sind damit bereits neu ausgerüstet oder haben „sich auch selbst damit ausgerüstet“, wie Dettmann gegenüber SVZ erklärte. Jetzt würden auch die anderen Wehren, die auf Autobahnen eingetaktet sind, „nach und nach modernisiert“, so Florian Haug,  Leiter Brand- und Katastrophenschutz und Eigenbetrieb Rettungsdienst in NWM. 

Die neuen Gerätschaften lösen die Vorgänger ab, die 25 bis 27 Jahre alt sind. „Das ist eine Investition in die Zukunft. Wir hatten das vor ca. drei Jahren beantragt“, erklärte der Bobitzer Wehrführer Steffen Pittelkow.

Zur Übergabe in Warin-Waldeck waren die Söhne Noel (8) und Fabian (16) von der Kinder- und Jugendwehr mit dabei. „Und meine Frau Diana ist die Betreuerin der Kinder“, so Pittelkow, der zugleich Gemeindewehrführer ist. „Es gibt noch Wehren in Beidendorf und Groß Krankow, insgesamt sind wir mehr als 80 Aktive.“

Die alte Geräte können die Wehren noch drei Monate behalten, um sich mit den neuen eingehend vertraut zu machen. „Und wir müssen umrüsten, die neuen Geräte sind größer“, sagte Mathias Krase, Gruppenführer der FFw in Dorf Mecklenburg. Seine Wehr und die in Bobitz waren 2017 jeweils um die 10-mal auf der Autobahn im Einsatz. „Das letzte Mal war es ein Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen, ansonsten sind es meistens Brände“, so Krase.

Hintergrund

Gemäß dem Ablaufplan beim Nordwestkreis für den sogenannten 1. Abmarsch bilden folgende Wehren auf der A 14 (Kreuz Wismar bis zur Abfahrt Schwerin-Nord) die erste Alarmierung:

FFw Krassow, Neuburg und Benz

(Kreuz Wismar – Abfahrt Jesendorf)

FFw Warin und Jesendorf
(Jesendorf – Schwerin-Nord sowie Jesendorf – Kreuz Wismar)

FFw Leezen und Cambs (Schwerin-Nord – Jesendorf)

Auf der A 20

FFw Bobitz und Groß Krankow

(Bobitz-Grevesmühlen und Bobitz - Wismar Mitte)

FFw Krassow, Neuburg und Benz

(Kreuz Wismar - Wismar Mitte und Kreuz Wismar - Zurow)
FFw Dorf Mecklenburg und Beidendorf

(Wismar Mitte - Kreuz Wismar und Wismar Mitte - Bobitz)

FFw Zurow, Neukloster

(Zurow - Neukloster und Zurow - Kreuz Wismar)

FFw Neukloster und Glasin

(Neukloster - Zurow und Neukloster - Kröpelin)

FFw Schönberg

(Schönberg - Grevesmühlen und Schönberg - Lüdersdorf)

FFw Herrnburg und Selmsdorf

(Lüdersdorf - Schönberg und Lüdersdorf - Groß Sarau)

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