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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. September 2017 | 22:13 Uhr

Karow : 70-jähriger Fahrer flüchtet nach Unfall

vom

Nach einem Unfall mit Fahrerflucht wurde gestern Morgen eine Funkstreifenwagenbesatzung der Wismarer Polizei zur HEM-Tankstelle nach Karow gerufen.

svz.de von
erstellt am 16.Nov.2011 | 09:33 Uhr

Karow | Nach einem Unfall mit Fahrerflucht wurde gestern Morgen eine Funkstreifenwagenbesatzung der Wismarer Polizei zur HEM-Tankstelle nach Karow gerufen.

Der 34-jährige Fahrer eines Peugeot erklärte dann den Beamten den Sachverhalt: Nach eigenen Angaben befuhr der Mann die B 106 aus Richtung Wismar kommend in Richtung Schwerin. Die Kreuzung in Karow zeigte für den Peugeot-Fahrer grün, als ein Daewoo von der HEM-Tankstelle kommend direkt auf die Kreuzung fuhr und den Peugeot an der hinteren linken Fahrzeugseite rammte. Anschließend fuhr der Daewoo mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Dorf Mecklenburg davon.

Der 34-Jährige folgte dem Unfallflüchtigen. In Dorf Mecklenburg bog der Daewoo an der Ampelkreuzung nach links in Richtung Lübow ab. Das, obwohl die Ampel auf "Rot" stand. Der Daewoo fuhr weiter Richtung Lübow und musste in dem Kurvenbereich auf der Strecke stark abbremsen, um nicht auf ein vor dem Pkw fahrenden Transporter aufzufahren.

Der 34-Jährige erkannte das Kennzeichen und meldete den Sachverhalt telefonisch bei der Polizei. Anschließend fuhr der Geschädigte zur Unfallstelle nach Karow zurück. Am Unfallort wurden Glassplitter gesichert und der Peugeot auf der Wismarer Polizei-Dienststelle fotografiert und Lackproben des Unfallverursachers festgestellt. Ein Streifenwagen begab sich zur Anschrift des 70-Jährigen Fahrzeughalters nach Rosenthal. Hier stand in einer Garage der Daewoo. Die Art der Beschädigungen am Auto passte zum Unfallbild.

Nach einer Rechtsmittelbelehrung wurde der Mann über den Grund des Erscheinens der Beamten aufgeklärt. Der Halter räumte ein, den Unfall verursacht zu haben. Warum er nach dem Unfall nicht anhielt, konnte er nicht sagen.

Ein Einfluss von Alkohol oder Drogen konnte vor Ort ausgeschlossen werden. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen der Unfallflucht und der Gefährdung im Straßenverkehr. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein beschlagnahmt. Der Gesamtschaden wird auf 7000 Euro geschätzt.

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