Sternberg : 500-Euro-Spende für die Sternberger Tafel

Die Vorstandsmitglieder der Sternberger Tafel, Reinhard Dally und Ilse Däumler,  bedanken sich bei den beiden Geschäftsführern  der ortsansässigen 7-Seen-Bäckerei, Friederich Landgraf und Wilfried Schütte, (v.l.) für die Geldspende.
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Die Vorstandsmitglieder der Sternberger Tafel, Reinhard Dally und Ilse Däumler, bedanken sich bei den beiden Geschäftsführern der ortsansässigen 7-Seen-Bäckerei, Friederich Landgraf und Wilfried Schütte, (v.l.) für die Geldspende.

Die Geschäftsführer der „7 Seen Bäckerei“ übergaben der Tafel der Stadt eine 500-Euro-Spende.

svz.de von
16. Dezember 2013, 17:19 Uhr

Bei der Sternberger Tafel hat man dafür garantiert Verwendung. Gestern sagten die Geschäftsführer der im Sternberger Gewerbegebiet Rachower Moor ansässigen „7 Seen Bäckerei“, Wilfried Schütte und Friederich Landgraf, der Tafel der Stadt eine 500-Euro-Spende zu. „Geben Sie mir die Bankverbindung, wohin ich es überweisen soll, dann geht alles seinen Gang“, so Schütte.

Seit April bereits holt die Sternberger Tafel vom „7 Seen Bäcker“ immer donnerstags, ihrem Ausgabetag, Brot und auch Kuchen ab. Dabei handelt es sich aber nicht um Vortagsware, sondern die Produkte sind ganz frisch. „Wir machen Überproduktion“, erläutert Schütte, der einst „die Tafel in Flensburg mit aufgebaut hat“. Er mache diese Art der Unterstützung „aus innerer Überzeugung, weil es auf dieser Welt trotz des ganzen Reichtums nun mal so ist und Menschen sonst hungern würden. Dabei schmeißen wir so viele Waren in Deutschland weg“. Ilse Däumler bedankte sich für die Lebensmittelspenden „im Namen der Bedürftigen, wir sagen lieber Kunden“. Zugleich erinnerte sie daran, dass vor dem Hintergrund der Wegwerfgesellschaft, „vor
20 Jahren die Tafeln entstanden sind,
zuerst in Berlin und dann Hamburg“. Und die Sternberger begeht 2014 auch schon ihr zehnjähriges Jubiläum…

Gestern allerdings spendeten Schütte und Landgraf mit Absicht Bares. „Wir könnten noch zehn oder gar hundert Brote mehr geben, dann hat die Tafel aber immer noch keinen Sprit“, betont der in Lübow bei Wismar wohnende Landgraf. Schatzmeister Reinhard Dally dachte laut nach, wofür die 500 Euro von Nutzen sein könnten: „Im neuen Jahr müssen wir uns nach einem neuen Auto für die Tafel umsehen. Das alte, gebraucht gekauft, ist zehn Jahre alt.“

Den „7 Seen Bäcker“ gibt es übrigens erst sein gut einem halben Jahr. Und
neben der Belieferung der „roten“ Netto-Filialen (Netto-Süd) in MV und Schleswig-Holstein hat man inzwischen laut Landgraf, „zehn Läden in der Region aufgemacht. Darunter in Schwerin, Hagenow, Grevesmühlen, Klütz, Rostock, Wismar, Insel Poel und Sternberg.“

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