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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

15. Dezember 2017 | 11:27 Uhr

Spielplatz-Aktion : 2734 Stimmen bringen 1000 Euro

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Witzin beteiligte sich an der „Fanta Spielplatz-Initiative 2017“ und belegte am Ende deutschlandweit den 58. Rang / Prämiert bis Platz 150

von
erstellt am 17.Aug.2017 | 21:53 Uhr

Spielen, lachen, toben – das macht Kindern Spaß. Da es den Kleinen aber oft an dem entsprechenden Platz dafür mangelt, machen sich das Deutsche Kinderhilfswerk und die Marke Fanta  2017 schon im sechsten Jahr für eine bessere Spielplatzsituation in Deutschland stark.

Bis zum 31. Mai konnten sich öffentlich zugängliche Spielplätze und kreative Spielräume (auch geplante Neubauten sind möglich) für die   Teilnahme anmelden. 402 Projekte wurden schließlich zugelassen, darunter war auch eins aus Witzin. Vom 10. Juli bis zum 10. August wurde schließlich online abgestimmt.  „Das ging auch über Facebook“, so der Witziner Bürgermeister Hans Hüller.

Den Projekten mit den meisten Stimmen winkte eine Förderung. Am Ende landete „Der aktive Kinderspielplatz“ aus Witzin mit 2734 Stimmen auf dem 58. Rang. Erstmals erhielten auch die Gewinner von Platz 50 bis 150 jeweils 1000 Euro.  Der Hauptgewinner durfte sich über 10 000 Euro freuen, Platz 2 bis 5 erhielten je 5000 Euro; die Ränge 6 bis 15 je 2500 Euro und vom 16. bis 49. Platz gab es 1250 Euro. Sieger wurde „Neugestaltung Brunnenspielplatz“ aus  Sinn,  einer Gemeinde im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis, mit 48 609 Stimmen. Sinn räumte gleich drei der vier ersten Plätze ab und acht der Top 10 kamen beim Voting aus der Mittelhessenregion um Dillenburg.  1 117 366 Stimmen wurden insgesamt abgegeben.

Zwei Ränge vor Witzin landete der Bernitter Apfelspielplatz (2779);  die Mecklenburger Städte Boizenburg (Platz 238/453 Stimmen) und Lübtheen (350/113) konnten hingegen der Witziner Werbetrommel nichts dagegenhalten.

Für Bürgermeister  Hüller ist „Witzin mit seinen 456 Einwohnern zu klein, um auf 40 000 Stimmen zu kommen“. Aber das Gemeindeoberhaupt ließ nichts unversucht, spannte  nicht nur das Dorf mit ein, sondern auch Freunde und Bekannte sogar in Berlin. „Wer bei drei nicht auf dem Baum war, bekam eine entsprechende Nachricht mit der Bitte für Witzin zu stimmen“, so Hüller.

Bis 27. August musste er einreichen, was mit den 1000 Euro geschehen soll: „Das habe ich schon abgeschickt mit der Angabe von zwei Möglichkeiten. Entweder Sicherungspläne am Spielplatz oder favorisiert ein bodengleiches Trampolin“. Letzteres kostet freilich 2500 bis 3000 Euro. „Mit 1000 Euro kommt man da nicht so weit, es reicht höchstens für ein kleines Schaukelpferd.“

Entweder, man findet fürs Trampolin „noch Sponsoren, oder die Gemeinde übernimmt den Rest. Aber dazu bedarf es der Zustimmung der Gemeindevertretung“. Das Projekt muss, so oder so, bis 31. Mai 2018 umgesetzt worden sein.

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