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Bibow : 24-Jährige aus Hasenwinkel als „Leihtochter“ in jordanischer Familie

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Interessante Begegnung in der Dorfkirche.

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 17:03 Uhr

Der Bibower Kirchenbauverein startete 2015 in seiner Reihe „Begegnungen in der Dorfkirche“ mit einem Abstecher in den Orient. Mieke Czwalinna aus Hasenwinkel nahm die Gäste mit in ein Land voller Widersprüche und warb damit um Verständnis für eine uns fremde Kultur. Ein Land, welches je zur Hälfte mit Jordaniern und Palästinensern bevölkert ist. Das auch unter der Last der vielen Kriegsflüchtlinge ächzt, die in den Lagern der Hilfsorganisationen auf ein sicheres Leben hoffen.

Zudem steht Jordanien wirtschaftlich gar nicht so rosig da, da es keine Ölvorkommen aufweist wie andere arabische Staaten. Allerdings genießt das haschemitische Königshaus, auch durch sein soziales Engagement, großes Ansehen, wodurch das Land einigermaßen konfliktfrei ist.

14 Monate lebte Mieke Czwalinna dort als Austauschstudentin in einem Land zwischen westlicher Moderne und alter Tradition. Sie erwähnte, dass sie als Ausländerin keinen Schleier tragen musste. Jedoch gebietet es die Höflichkeit, sich n einem vom Islam geprägten Land angemessen zu kleiden.

Sie ließ die 20 Zuhörer am Alltag teilhaben, der sie auch für einige Tage als „Leihtochter“ in eine jordanische Familie führte. Sie erlebte auch den Fastenmonat Ramadan, wo zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder gegessen, noch getrunken und geraucht darf – Andersgläubige ausgenommen. Wobei sie das darauf folgende abendliche „Fastenbrechen“ doch in Erstaunen versetzte, da dann ordentlich zugelangt wurde.

Man erfuhr auch, dass an der German Jordanian University in Amman keine Geschlechtertrennung herrscht, was sie auch beim anschließenden Praktikum bei DHL Express Jordan (einem Ableger der deutschen DHL) bestätigen konnte.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Eaper.

 



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