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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

16. Dezember 2017 | 18:05 Uhr

Neujahrsempfang : 230 000 Euro in den Mietbestand

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Gemeinde Ventschow gehören insgesamt 250 Wohneinheiten. Die Kita „Hummelnest“ bildet ein großes bauliches Sorgenkind.

von
erstellt am 31.Jan.2017 | 04:54 Uhr

Von Sorgen mit der übergeordneten Politik über den Dank an die in Ventschow sowie im Ortsteil Kleekamp ansässigen Firmen und Gewerbetreibenden bis hin zum persönlichen Dankeschön samt Blumenstrauß an zwei sehr engagierte Frauen reichte der Bogen von Bürgermeister Dieter Voß beim Neujahrsempfang der Gemeinde Ventschow am Samstagabend.

Je einen Blumenstrauß überreichte er an Marita Thoma von der Gaststätte „Zur Tanne“, die zusammen mit ihrem Mann Peter Thoma auch bei diesem Empfang im Saal Meiddäl die Bewirtung der geladenen Gäste übernommen hatte, sowie an Ute Schulz. Die 1. stellvertretende Bürgermeisterin ist seit Jahren Voß’ rechte Hand, hat nicht nur die Geburtstagsliste der Kommune im Blick, sondern ist auch die Vertreterin der Gemeinde in Sachen Wohnungswirtschaft. Das könne er gar nicht hoch genug schätzen, so der Bürgermeister.

Mit seinen insgesamt 250 Wohneinheiten im Bestand verzeichnete die Gemeinde „Ende 2016 einen Leerstand von nur 16 Wohnungen“, so Voß. Zudem wurden im Vorjahr 36 neue Mietverträge geschlossen. Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr in den Mietbestand 230 000 Euro investiert. Voß: „Die Treppenhaussanierung ist abgeschlossen, bei der Dämmung der oberen Geschosse erfolgt der Rest im 1. Quartal 2017.“ Und durch die Ablösung eines Kredits Ende 2017 „können nochmals 100 000 Euro mehr für die Wohnsubstanz ausgegeben werden. Das Ziel sind altersgerechte Wohnungen.“

Zugleich dankte Dieter Voß allen in der Kommune ansässigen Firmen und Gewerbetreibenden, die so für Arbeitsplätze – teils über 20 – sorgen und zum Gemeinwohl beitragen. Dazu gehörten u.a. auch Friseur, Blumen- und Bäckerladen, der Verkaufsladen oder Elvira Fichtner mit ihrer Fußpflege. „Die gibt es dieses Jahr ja auch schon zehn Jahre. Das ist gut“, so Voß, der augenzwinkernd anmerkte: „Ich dachte, da gehen nur Frauen hin“. Aber dann hörte er von einem Mann, dass man danach runder laufe. „Vielleicht sollte ich es auch mal probieren, man wird ja nicht jünger“, plauderte das Gemeindeoberhaupt, das im vergangenen Oktober seinen 60. Geburtstag beging.

Wo auch noch der Schuh drückt, ist die Ventschower Kita „Hummelnest“, deren Bau um 1960 entstand. „Wir lassen gerade zwei Varianten bewerten. Erstens die alte Schule. Da würden wir für die Kita zwei große Trakte nehmen. Und ansonsten den Komplex in ein Dorfgemeinschaftshaus verwandeln. Das wäre ein Traum“, so Voß. Variante zwei sei eine Container-Lösung an Stelle der alten Essenbaracke. Der Containerbau müsse aber „unbedingt verkleidet werden“. Von einem Kita-Neubau als mögliche Variante drei (SVZ berichtete) war auf dem Empfang keine Rede.

Egal welche Kita-Variante es wird, ohne größere Fördermittel geht nichts.

Ausführlich in der Tageszeitung und per e-Paper.

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