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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

25. November 2017 | 12:33 Uhr

Feuerwehr Brüel : 135 000 Euro bewilligt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

1988er-Feuerwehrauto der Brüeler Wehr soll ersetzt werden. Minister Caffier übergibt Fördermittelbescheid.

von
erstellt am 12.Mai.2015 | 20:00 Uhr

Zumindest aus Landessicht steht dem neuen Löschfahrzeug für die Brüeler Feuerwehr nichts mehr im Wege. Innenminister Lorenz Caffier übergab am Montagabend im FFw-Gerätehaus an Brüels Bürgermeister Jürgen Goldberg einen Fördermittelbescheid in Höhe von 135 000 Euro. Die Gesamtkosten für das in Betracht gezogene Hilfslöschfahrzeug (HLF 10/6) belaufen sich auf 272 000 Euro. Wobei hierbei die Drittelfinanzierung zwischen Land, Landkreis und Kommune greift.
Finanzschwache Städte und Gemeinden, zu denen Brüel zählt, erhalten seit einigen Jahren Unterstützung durch den so genannten Co-Finanzierungsfonds des Landes.

Das HLF soll das Löschgruppenfahrzeug, Baujahr 1988, ablösen. Dieses haben die Brüeler seit gut zehn Jahren im Einsatz, zuvor verrichtete es seinen Dienst bei der Werksfeuerwerk eines Chemiebetriebes in Heidelberg.

„Alte Fahrzeuge sind in die Jahre gekommen. Das gilt auch für Minister, die kommen ebenfalls in die Jahre“, verkündete Caffier, der hinzufügte, „aber mit den Jahren wird man immer kerniger.“

Brüel ist im Amt Sternberger Seenlandschaft neben Sternberg und Dabel eine so genannte Stützpunktfeuerwehr und benötigt darum laut Bürgeramtsleiter Eckardt Meyer, zugleich Sternbergs Feuerwehrchef , „neue Technik. Alle Gemeinden drumherum profitieren davon.“

Ob das per Ausschreibung ins Auge gefasste Daimler-TLF mit einem 2000-Liter-Wassertank (das jetzige fasst 1200 Liter) freilich kommt, ist derzeit aber noch nicht sicher. Aktuell klemmt die Säge auf Landkreisebene. Wie Eckardt Meyer auf Nachfrage erklärte, wurde die Sache von der zuständigen Stelle erst einmal abgelehnt. Bleibt es dabei, wäre der von Caffier überbrachte Fördermittelbescheid hinfällig. Es müsste eine neue Ausschreibung erfolgen, „die höchst wahrscheinlich deutlich höhere Kosten beinhalten würde“, so Meyer.

 

Ausführlich in der Tageszeitung und per epaper.

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