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Lokales

20. Oktober 2017 | 03:43 Uhr

Startschuss für den Straßenbau

vom

svz.de von
erstellt am 18.Aug.2010 | 06:33 Uhr

Klein Gottschow | Sie wollten es erst glauben, wenn die WC-Häuschen für die Bauarbeiter aufgestellt sind. Aber nun sind auch die skeptischsten Klein Gottschower überzeugt: Die Kreisstraße vom Ortsausgang bis zur Abfahrt des ehemaligen Rohlsdorf-Gottscher Bahnhofs wird wirklich neu ausgebaut. Am Dienstag begannen Mitarbeiter der Firma Universalbau Perleberg damit, das alte Pflaster aufzunehmen. "Es wird gebrochen und dann teilweise als Schottertragschicht wieder in das Straßenbett eingebracht", erklärt Jens Freye. Er spricht von einem grundhaften Ausbau der Straße auf einer Breite von 5,50 Metern. Das heißt, neben dem Pflaster werde auch Boden ausgehoben, dann komme Frostschutz und die besagte Schotterschicht als Untergrund hinein, darüber dann die Asphaltschicht.

Offiziell reiche die geplante Bauzeit bis in den November hinein. "Aber wir versuchen natürlich, Vorlauf zu schaffen, bevor es eventuell kalt wird. Auf jeden Fall soll der Straßenabschnitt noch in diesem Jahr fertig gestellt werden", so Freye. Und er lobt die große Unterstützung seitens des Klein Gottschower Ortsvorstehers Reinhard Benn, beispielsweise wenn es um die Bereitstellung von Lagerflächen gehe.

Schon seit Jahren steht dieses Straßenprojekt auf der Prioritätenliste der Kreisstraßenmeisterei, wurde immer wieder verschoben, weil im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Perleberg-Pritzwalk auch der Bahnübergang, der diese Kreisstraße quert, ausgebaut und beschrankt werden sollte. Da sich bei der Deutschen Bahn bezüglich dieses Vorhabens allerdings nach wie vor nichts rühre, entschied sich die Kreis straßenmeisterei jetzt doch für den Straßenausbau. Und die neue Asphaltschicht soll, so betont der stellvertretende Chef der Kreisstraßenmeisterei, Hans-Joachim Rößler, von beiden Seiten bis an den Bahnübergang reichen. So sei es im Projekt vorgesehen.

Der Bahnübergang bleibe allerdings unbeschrankt. Und das heißt mit anderen Worten, dass auch die Geschwindigkeitsbegrenzung bestehen bleiben wird. Schon allein, weil die Bahnstrecke die Kreisstraße sehr spitzwinklig passiert und damit schlecht einsehbar ist.

Der jetzt in Angriff genommene Abschnitt der Kreisstraße, die von Klein Gottschow bis an die B 189 heranführt, ist der schlechtere, denn das ausgespülte und gerade in der Straßenmitte sehr hochstehende Pflaster, das zudem viele Löcher aufweist, bietet wahrlich kein Fahrvergnügen mehr, hat im Gegenteil schon zu manch aufgerissener Ölwanne geführt.

Jetzt wird gebaut, und deshalb ist die Straße nach Klein Gottschow derzeit voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt von der B 189 aus über Groß Pankow und Guhlsdorf.

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