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Lokales

15. Dezember 2017 | 19:05 Uhr

Starke Wehr wird 100 Jahre

vom

svz.de von
erstellt am 29.Aug.2010 | 05:52 Uhr

Mankmuß | 69 Mitglieder hat die Feuerwehr Mankmuß, einschließlich der Kameraden aus Birkholz und Mesekow, und die Stärke sah man ihr im Umzug durch das Dorf anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens auch an.

"Ich denke das zeigt, wie stark die Feuerwehr in unserem Ort und den Nachbardörfern verankert ist", sagt Wehrführer Michael Becker nicht ohne Stolz. "Wenn es irgendwas zu tun gibt, sei es die Vorbereitung von Festen, das Oster- oder Herbstfeuer, dann sind wir dabei." Trotzdem kenne man auch in Mankmuß die Probleme, die Einsatzbereitschaft am Tage aufrecht zu halten. "Aber den Tanker kriegen wir immer irgendwie besetzt, denn im Schnitt fahren wir fünf Einsätze im Jahr", so Michael Becker.

Zur großen Feier hatten sich die Mankmußer viele Kameraden aus den umliegenden Dörfern eingeladen, die auch den Umzug verstärkten. Anschließend hieß es, beim Spaßwettkampf auf dem Festplatz die besten Mannschaften zu Ermitteln. Der Löschangriff war für die meisten Kameraden trotz der viel dünneren Schläuche als üblich noch recht einfach zu bewerkstelligen, aber spätestens beim Geschicklichkeitsparcous gerieten viele ins Straucheln. Was Wunder, musste doch hier ein Kamerad auf einem Bierfass sitzend, dass auf einer von zwei Mann geschobenen Schubkarre montiert war, mit zwei Bechern möglichst viel "Lösch"-Wasser durch den Slalomparcous bringen. Großes Gelächter war vorprogrammiert. Einen Kraftakt verlangte die finale Disziplin, das Löschfahrzeug-Ziehen.

Zur Kaffeetafel und zum Tanz lud im Anschluss der Bürgerverein von Mankmuß ein. "Wir haben das Sommerfest und das Wehrjubiläum praktischerweise zusammen gelegt und ein richtig großes Fest draus gemacht", sagt Doreen Göseke vom Bürgerverein. "Und da die Feuerwehr sowieso tief im Ort verwurzelt ist und viel mit dem Bürgerverein gemeinsam stemmt, passt das wunderbar zusammen."

Und auch für die nächsten 100 Jahre der Wehr ist ihr Chef Michael Becker optimistisch: "Wir haben sieben Jungkameraden und sind eine von drei Stützpunktwehren der Gemeinde Karstädt. Aus diesem Grund denke ich, dass wir auch künftig mit der Unterstützung des Landkreises rechnen und unsere Aufgaben im Brandschutz mit guter Technik und hohem Ausbildungsstand erfüllen können."

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