18. Februar im Pflegeheim Lobetal : Ständchen für eine Hundertjährige

Jubilarin Magdalena Scheel im Kreise ihre Familie, links Tochter Irmgard Scheel, ihr zur rechten sitzt Enkel Harry. Michael Seifert
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Jubilarin Magdalena Scheel im Kreise ihre Familie, links Tochter Irmgard Scheel, ihr zur rechten sitzt Enkel Harry. Michael Seifert

Sich ein wenig feiern zu lassen, im Mittelpunkt zu stehen - das ist so gar nicht das, was Magdalena Scheel gefällt. Aber an ihrem 100. Geburtstag kam die rüstige Seniorin nicht um so eine große Feier.

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20. Februar 2011, 05:52 Uhr

Lobetal | Sich ein wenig feiern zu lassen, im Mittelpunkt zu stehen - das ist so gar nicht das, was Magdalena Scheel gefällt. Aber an ihrem 100. Geburtstag, den sie am 18. Februar im Pflegeheim Lobetal beging, kam die rüstige Seniorin nicht umhin, solch eine große Feier zu erleben. Im Kreise ihrer Familie, mit Tochter, Enkeln und Urenkeln, hatte ssie an der liebevoll gedeckten Tafel im haus Geborgenheit Platz genommen. Ihr zur rechten saß ihre Tochter Irmgard Scheel, links EnkelsohnHarry, bei dem sie in den vergangenen Jahren in Brahlstorf lebte. Seit Juni vergangenen Jahres wird die Seniorin, die vor 100 Jahren in Klein Kussewitz, eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan, geboren wurde, im Pflegeheim Lobetal betreut. Die Schwestern des Diakonissen-Mutterhauses sangen gemeinsam mit dem Pflegepersonal zu Ehren der Jubilarin das Lied "Lobet den Herrn", das Ständchen zum 100. erfreute Magdalena Scheel sehr.

Glückwünsche von Ute Lindenau und Christopher Pöschke

Ebenso rührten sie die herzlichen Worte von Norbert Zobel, dem Geschäftsführer der Pflegeheim Lobetal gGmbH, der in seinen Ausführungen wichtige Etappen aus dem Leben der Jubilarin lebendig werden ließ. "Sie sind uns in der Zeit, in der sie bei uns sind, so ein lieber Mensch geworden, sind uns mit ihrer fröhlichen Art ans Herz gewachsen", so Norbert Tobel im Beisein der Gäste, zu denen auch Lübtheens Bürgermeisterin Ute Lindenau und der stellvertretende Landrat Christopher Pöschke gehörte, der im Auftrag des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern Erwin Sellering die herzlichsten Glückwünsche überbrachte. "Sie haben gelernt, alt zu werden, mit einem jungen Herzen. Sie hatten eine erfüllte Kindheit auf einem Gut bei Rostock, wuchsen in einer Famile mit wunderbaren Eltern und acht Kindern auf. Ihre Brüder Walter und Helmut waren ganz besonders für Sie da", zitiert Norbert Zobel aus den Erinnerungen von Magdalena Scheel. Die Landwirtschaft habe sie nicht losgelassen, für die Jubilarin gab es stets viel Arbeit auf dem Lande von früh bis spät, es waren schwere Jahre.

Auf die Frage, was ihre schönsten erlebnnisse, beschäftigungen seien, antworte sie: Das Zusammmensein mit meinen Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln. Und bodenständig ist Magdalena Scheel eigentlich immer geblieben: Ihre weitesten Reisen führten sie nach Neubukow, Rostock und Schwerin. "Urlaub, fragte sie, was ist das, so etwas gab es damals nicht, gab mir imVorgespräch zu ihrer Geburtstagslaudatio Magdalena Scheel zur Antwort", ließ Norbert Zobel die Anwesenden wissen.

Und als Magdalena Scheel weitergehende Pflege und Betreuung über das aufopferungsvolle Maß im hause ihres Enklews Harry benötigte, kam sie nach Lobetal. "Ich gehe hier nicht mehr weg, auf die Schwesten lasse ich nichts kommen", sagte sie Norbert Zobel und das Lob für die gute Arbeit des Teams im Alten- und Pflegeheim Lobetal freute natürlich den Geschäftsführer und alle Angesprochenen sehr. Auch mit ihrer Mitbewohnerin auf ihrem Zimmer versteht sich Magdalena Scheel gut, sie ist eine von den Menschen, die Güte und Freundlochkeit ausstrahlen. "Von uns allen, und von ganzem Herzen sei Gottes Segen mit Ihnen. Wir wünschen Ihnen, liebe Magdalena Scheel, alles Gute, beste Gesundheit, viel Freude und Glück."

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