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Lokales

17. November 2017 | 20:43 Uhr

Boizenburg : Stadt wird zum Spielparadies

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

AWG stellt für 12000 Euro hochwertige Spielgeräte auf vier Spielplätzen auf

svz.de von
erstellt am 19.Mai.2015 | 00:00 Uhr

Man fragt sich, was die Kids auf dem Spielplatz am „Weg der Jugend“ gemacht haben, als die Hochwippe noch nicht stand. Seitdem sie da ist, ist sie jedenfalls ständig in Betrieb und die Kinder im Wohngebiet am Bahnhof haben viel Spaß damit.

Auf vier Spielplätzen in Boizenburg hat die Wohnungsbaugenossenschaft AWG in den letzten Wochen fünf Spielgeräte im Wert von 12  000 Euro aufgestellt. Auf dem Spielplatz am „Weg der Jugend“ zusätzlich zur Hochwippe noch einen Sandkasten, auf dem Spielplatz Birkenstraße/Ludwig-Reinhard-Straße in der Siedlung ein Drehkarussell und auf den beiden Spielplätzen an der Dr.-Alexander-Straße ebenfalls ein Drehkarussell und eine Wippe.

„Die Idee für die Anschaffung kam im Vorfeld des 60. Jubiläums der AWG im letzten Jahr zustande“, verriet der geschäftsführende Vorstand Marita Lewerenz. „Wir wollten keine sinnlosen Wein- oder Blumengeschenke und haben unsere Geschäftspartner gebeten, stattdessen Geld für die Aufstellung von Spielgeräten zu spenden. So sind 4  000 Euro zusammengekommen.“ Gut 8  000 Euro hat die AWG aus eigener Kasse dazu gegeben.

Spielgeräte für öffentliche Spielplätze sind sehr teuer, weil sie das Siegel „Normgeprüft“ tragen müssen.

„Aber Kinder sind die Zukunft. Sie sollen sich draußen an der frischen Luft bewegen und durch die neuen Spielgeräte raus aus ihren Wohnungen, weg von Fernseher und PC gelockt werden“, so Marita Lewerenz.

Die ehrenamtlichen Streetworker, die immer Mittwochs von 15 bis 18 Uhr auf dem Spielplatz am „Weg der Jugend“ sind und dort den Kindern Spiel- und Bastelmöglichkeiten anbieten, loben die AWG. „Die Hochwippe ist genau das richtige Gerät, wie man sieht“, kommentierte einer von ihnen.

Auch die die Pflanzung von Apfel- und Birnbäumen 2014, die Aufstellung von Bänken zum Klönen und eines Gitters vor den Wäscheplätzen als Bremse für Fußbälle seien sehr sinnvolle Maßnahmen gewesen, meint die Gruppe. Neun Bürger engagieren sich seit 2009 für die Boizenburger Kinder. Damals sind sie auf die AWG zugegangen und haben nach einer möglichen Zusammenarbeit gefragt. Die AWG war sehr angetan. Den Streetworkern ist es ebenso wie der AWG wichtig, die Kinder von der Straße zu holen und Grundwerte wie gewaltfreie Kommunikation und gegenseitige Achtung zu vermitteln.

 

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