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Lokales

20. September 2017 | 00:20 Uhr

Stadt soll Vorgärten zu Geld machen

vom

svz.de von
erstellt am 15.Mär.2011 | 07:48 Uhr

Rostock | Rostock will sparen. Nun sollen sogar Vorgärten, die sich im Eigentum der Stadt befinden, zu Geld gemacht werden. Das ist ein Vorschlag der FDP-Fraktion der Rostocker Bürgerschaft. "Hierdurch können auf städtischer Seite sowohl Einnahmen generiert, als auch Kosten für die Bewirtschaftung minimiert werden", so Thomas Asendorf (FDP). Er beantragt einen Prüfauftrag darüber, wie die etwa 3000 Vorgärten - so die Schätzung der Verwaltung - in einem geregelten Verfahren an Käufer abgegeben werden können. "Dabei kommt die Stadt den interessierten Mietern und Vermietern in deren Absicht entgegen, die eigenen Vorgartenflächen selbst zu verwalten und zu gestalten", begründet Asendorf.

Vorwiegend erfolge die Pflege der Vorgärten bereits durch die Eigentümer der angrenzenden Grundstück, teilt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) mit. Doch die Hansestadt strebt eine vertragliche Regelung für dieses Verfahren an. Die meisten Vorgärten in städtischem Besitz gibt es in den Stadtteilen Hansaviertel, Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Reutershagen. Auch in den Bereichen Stadtmitte, Warnemünde und Dierkow sind viele dieser Grünflächen vorhanden.

Heute berät die Bürgerschaft über den diesjährigen Haushalt sowie das Haushaltssicherungskonzept bis 2018. Nachdem es von Seiten der Mehrheit der Fraktionen Einsprüche unter anderem gegen die im vorliegenden Haushaltentwurf geplanten Einschnitte bei der Wiro gab, haben die Stadtparlamentarier eigene Vorschläge eingebracht.

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