zur Navigation springen

Schwerin: Politik lehnt Reduzierung für Innenstadtring ab : Stadt scheitert mit Tempo-30-Plänen

vom

Die Verwaltung Schwerins ist mit ihrem Vorschlag gescheitert, den gesamten innerstädtischen Ring zur Tempo-30-Zone zu machen. Statt dessen soll dies nur noch auf einem Teilstück des Obotritenrings getestet werden.

svz.de von
erstellt am 31.Mär.2011 | 10:08 Uhr

Schwerin | Die Verwaltung der Landeshauptstadt ist mit ihrem Vorschlag gescheitert, den gesamten innerstädtischen Ring zur Tempo-30-Zone zu machen. Der Hauptausschuss der Stadtvertretung lehnte die Vorlage mit sieben Gegenstimmen, nur drei Voten dafür und zwei Enthaltungen ab. Statt dessen soll der Stadtvertretung nun empfohlen werden, Tempo 30 nur noch auf einem Teilstück des Obotritenrings versuchsweise einzuführen.

Neben der Verwaltung hatte auch der Ortsbeirat Weststadt einen Vorschlag zur Einführung von Tempo 30 gemacht. Der wurde vom Hauptausschuss gar nicht mehr besprochen. Aber ein Änderungsantrag der Stadtvertreter Frank Fischer und Michael Strähnz fand Beachtung: Zwischen der Robert-Beltz-Straße und der Von-Flotow-Straße wird die Geschwindigkeit der Autos auf 30 km/h beschränkt.

Linksabbieger und Parkplätze

Außerdem soll die Verwaltung prüfen, ob Linksabbiegerspuren eingerichtet werden können und es sollen zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Mit diesem Vorschlag könne er leben, sagte Baudezernent Wolfram Frieders dorff. Allerdings bezeichnete der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement, Bernd-Rolf Smerdka, die Einrichtung von Linksabbiegerspuren auf dem Obotritenring, beispielsweise an der Kreuzung zur Lessingstraße oder zur Wittenburger Straße, bereits als nicht machbar.

Der geänderte Vorschlag wurde mit sieben Ja- und fünf Nein-Stimmen der Stadtvertretung zur Annahme empfohlen. Ob der Vorschlag dort allerdings durchgeht, ist noch nicht klar. Die CDU-FDP-Fraktion lehnt Tempo 30 auf dem Obotritenring grundsätzlich ab und auch in anderen Fraktionen gibt es Stimmen dagegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen