zur Navigation springen

Land fordert Schwerin zum Nachbessern auf : Sportpark-Pläne für Lankow unrentabel

vom

Aus dem Sportpark Lankow soll nach dem Willen der Stadtvertreter ein modernes Fußballzentrum werden. Bis zum Jahr 2019 will die hoch verschuldete Landeshauptstadt schrittweise etwa 5,45 Millionen Euro investieren.

svz.de von
erstellt am 07.Jul.2011 | 08:45 Uhr

Schwerin | Aus dem Sportpark Lankow soll nach dem Willen der Stadtvertreter ein modernes Fußballzentrum werden. Bis zum Jahr 2019 will die hoch verschuldete Landeshauptstadt schrittweise etwa 5,45 Millionen Euro investieren. Nutzen sollen das Zentrum vor allem Sechstligist Eintracht Schwerin - er spielt in der Verbandsliga - und die Siebt ligisten Schweriner SC sowie Dynamo Schwerin, die in der Landesliga agieren.

Die ehrgeizigen Schweriner Pläne haben jetzt aus dem Land einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die der Kommunalaufsicht des Landes vorgelegten Papiere zum Sportpark "offenbaren eine Unrentabiliät der Maßnahme", heißt es in einem Schreiben aus dem Innenministerium an Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Eine Amortisierung der Investition wäre laut Schweriner Zahlen "erst nach rund 80 Jahren" möglich.

Was soll aus alten Sportplätzen werden?

Das Innenministerium fordert daher dringend eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung von der Stadt.Dazu gehöre zwingend auch zu erklären, wie die aufzugebenden Sportstätten verwertet werden. Mit Beschluss der Stadtvertretung sollen der Sportplatz auf der Krösnitz im Jahr 2013, die Paulshöhe im Jahr 2015 und der Sportpark Görries im Jahr 2017 geschlossen werden. Bis zum Jahresende - so der Stadtvertreterbeschluss - soll die Verwaltung der Politik ein Nachnutzungskonzept für diese drei Standorte vorlegen.

So lange kann es jetzt nicht dauern. Denn das Innenministerium verknüpft die Genehmigung für den aktuellen Schweriner Finanzplan damit. "Ohne eine vollständige Gegenfinanzierung zu Beginn des Projektes wird eine Genehmigung der Verpflichtungserklärung in der Haushaltssatzung 2011 nicht erfolgen."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen