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Lokales

22. November 2017 | 00:15 Uhr

Spitzenwert von 7,9 Prozent gehalten

vom

svz.de von
erstellt am 28.Jul.2011 | 06:00 Uhr

Hagenow | Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt im Geschäftsstellenbereich Hagenow der Agentur für Arbeit setzt sich auch im Juli fort: Ende des Monats lag die aktuelle Arbeitslosenquote bei 7,9 Prozent - der Wert im Vormonat wurde damit bestätigt und untermauert die Spitzenstellung der Region Hagenow unter den Geschäftsstellen des Arbeitsmarktbezirkes Schwerin, so Veronika Sohra. "Die Arbeitslosigkeit hat sich im Juni auf Juli geringfügig um sieben auf 2743 Personen verringert", führte die Teamleiterin Arbeitgeberservice in der Agentur für Arbeit gestern im Gespräch mit der SVZ aus. Das waren 232 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Vor einem Jahr hatte die Erwerbslosenquote bei 8,5 Prozent gelegen. Der Wert auf den Landkreis Ludwigslust bezogen liegt laut Statistik Ende Juli bei 8,1 Prozent.

Bis Ende Juli hatten sich im Geschäftsstellenbereich Hagenow 630 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Das waren 52 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 631 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-128 gegenüber dem Vorjahr). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 4752 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 869 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 4879 Abmeldungen von Arbeitslosen.

"Erfreulich ist, dass Arbeitgeber im Juli 201 neue Arbeitsstellen meldeten, 47 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1493 neue Stellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 477." Dabei decken die Arbeitgeber alle Bereiche ab. "Bewerber werden für Ausbildungsstellen vom Optiker bis zum Zahntechniker gesucht, freie Plätze gibt es ebenso in der Landwirtschaft. Das große Angebot an freien Stellen hängt auch mit der großen Zahl an Gewerbegebieten in unserer Region zusammen, gegenüber anderen Regionen im Arbeitsamtsbezirk stellt sich die Situation in den Geschäftsstellenbereichen Hagenow und Ludwigslust wesentlich besser dar", so Veronika Sohra.

Das Problem bei der Vermittlung liege aber oft in der Mobilität der Bewerber, das macht die Besetzung der Stellen auch ein bisschen schwerer. Zudem ist der Trend zu beobachten, dass es immer weniger passende Bewerber für die angebotenen Plätze gibt, immer mehr sind deshalb die Arbeitgeber bereit, Abstriche zu machen. Auch ältere Arbeitssuchende bekommen da eine Chance, auch jene, die nicht so ausgebildet oder qualifiziert sind.

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