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Bundestagswahl in Gottesgabe : SPD weiterhin im Wahlkampfmodus

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Knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl scheint die SPD weiterhin um die Gunst der Wähler zu kämpfen. So sind in dem Ort Gottesgabe nach wie vor Wahlkampfplakate der Sozialdemokraten zu finden.

svz.de von
erstellt am 13.Nov.2013 | 09:57 Uhr

Knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl scheint die SPD weiterhin um die Gunst der Wähler zu kämpfen. So sind in dem Ort Gottesgabe nach wie vor Wahlkampfplakate der Sozialdemokraten zu finden. Darauf zu lesen sind Sätze wie "Weil Arbeit faire Löhne braucht. Deshalb SPD" oder "Das Wir entscheidet." Darüber hinaus macht Hans-Joachim Hacker auf einem Plakat auf seine Wahlkampf-Internetseite www.erststimme-hacker.de aufmerksam.

Einer, der nahezu täglich an den ausgedienten SPD-Plakaten vorbei fährt, ist der Gottesgabener Heinz Gall. "Immer noch lacht mich der Herr Hacker da drauf an, obwohl die Wahl schon lange zu Ende ist", sagte Gall gestern am SVZ-Telefon. Und: Gall stellte eine These auf, wonach die SPD die Plakate möglicherweise auch für die nächste Wahl nutzen wolle. Denn am 25. Mai 2014 steht die Kommunalwahl in Mecklenburg-Vorpommern an.

Dass dem nicht so ist, darauf verweist der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Stefan Baetke. "Bei der Menge von Plakaten kann es leider vorkommen, dass ein paar vergessen werden. Wenn man uns sagt, wo sie sind, organisieren wir umgehend, dass die Plakate entfernt werden", so Baetke. Nach seinen Angaben waren allein in Nordwestmecklenburg für die Bundestagswahl rund 10 000 Wahlplakate der SPD aufgestellt worden.

Spätestens zwei Wochen nach einer Wahl müssen die Plakate abgenommen werden. Danach kann es für Parteien teuer werden. So ließ das Amt Rehna beispielsweise ausgediente Wahlplakate der NPD in Nesow durch Mitarbeiter des Amtsbauhofs entfernen. Die Rechnung schickte das Amt anschließend an die zuständige Kreisgeschäftsstelle.

Dass Parteien oder deren Kandidaten Wahlkampfplakate vergessen, ist in Nordwestmecklenburg nicht neu. So machte beispielsweise die FDP im Jahr 2011 auch zwei Monate nach der Landtagswahl Werbung in Gadebusch. "Breitband statt Stillstand. Für Infrastruktur in MV" war damals auf einem vergessenen Plakat an der Schweriner Straße zu lesen.

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