Kindertag : Spaßige Aktionen und Selfies

Fanden die Nadeln im Heuhaufen: Jette (l.) und Josie (r.) bewiesen Geschicklichkeit an der Station des Heimatvereins beim Kindertag auf dem Sportplatz in Sternberg.
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Fanden die Nadeln im Heuhaufen: Jette (l.) und Josie (r.) bewiesen Geschicklichkeit an der Station des Heimatvereins beim Kindertag auf dem Sportplatz in Sternberg.

In der Dabeler Kita „Kunterbunt“ wurde ein tierischer Kindertag gefeiert: Nadeln im Heuhaufen und Schwungtuch in Sternberg

svz.de von
01. Juni 2016, 21:00 Uhr

An einer Station gestern am Kindertag in der Kita „Kunterbunt“ hieß es: Alle Tiere haben Durst. Voller Begeisterung schleppten die Krippenkinder in kleinen Bechern Wasser aus Eimern heran und schütteten es um. Für die Größeren war das ein Wettbewerb. Wer in 40 Sekunden den höchsten Stand in seinem Messbecher hatte, war Sieger, erklärte Erzieherin Anneliese Hartig die einfache Regel.

Das Lamaweitspucken war keineswegs so, wie sich das die meisten vorstellen. Denn es wurde nicht wirklich gespuckt, sondern mit Wasserpistolen auf Fotos in Folie gezielt. Wer getroffen hatte, ließ das nächste Kind heran. Rüsselweitwurf, Hüpfen wie die Tiere und
Balancieren auf einer Schlange aus Plaste waren weitere Disziplinen.

Ständig Betrieb herrschte auch an der Selfiebox auf dem Flur. Eine Spiegelreflexkamera machte die Fotos, die die Kinder dann gleich in die Hand
bekamen. „Eine super Qualität“, hieß es in der Runde. Die Selfiebox werde oft zu Hochzeiten, Betriebsfesten und anderen Feiern verliehen, erklärte Inge Brockmann, die in Güstrow ein Fotogeschäft
betreibt. „Wir stellen die Box abends hin und holen sie morgens wieder ab. Die ist auf vielen Feiern das Highlight.“ Und je später der Abend, desto origineller würden die Fotos,
habe sie in Erfahrung gebracht. Auch demnächst zur Fußball-Europameisterschaft liegen schon Bestellungen vor. Die Rolle Fotopapier in der Box reiche für 400 Aufnahmen. Und so wurde bei der Kindertagsfeier die Aufnahme wiederholt, wenn jemand nicht so glücklich getroffen war.

Während die spaßigen
Aktionen dem Ende zugingen und die Schlange bei den Selfies kürzer wurde, kümmerten sich Kita-Leiterin Sandra Gäth und Erzieherin Andrea Keitz um den Holzkohlegrill, damit die Löwenbratwurst rechtzeitig zum Mittag fertig wurde. Das sei keineswegs Männersache, sie grille auch zu Hause, sagte Keitz lächelnd.

Eine Woche später, am 8. Juni, fahren dank der vom Elternrat zur Verfügung gestellten Gelder alle Kinder mit
einem Bus in den Schweriner Zoo, um zu erleben, was im Vorfeld des tierischen Kindertages besprochen wurde, und festzustellen, ob Zebras wirklich so viele Streifen haben oder die Giraffe so groß ist, dass sie die Blätter vom Baum fressen kann.

Rüdiger Rump

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