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Lokales

12. Dezember 2017 | 20:37 Uhr

Sparkasse küsst die Muse

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erstellt am 07.Mai.2010 | 07:01 Uhr

Wittenberge | Große Stimmen, eingängige Melodien, Mandolinenklänge im Mondschein, drei rassig-schöne Römerinnen: Das sind nur einige der Zutaten, aus denen die italienischen Nächte an der Elbe gemixt werden, die am 16. und 17. Juli auf der alten Ölmühle ihren Zauber entfalten.

Zum elften Mal finden die Elblandfestspiele statt, zum elften Mal sitzt die Sparkasse Prignitz mit im sprichwörtlichen Boot. "Ohne Sponsoren keine Festspiele", bringt es der geschäftsführende Vizepräsident des Vereins, Bodo Rückschlag, kurz und knapp auf den Punkt. Zum Glück könne der Festspielverein auf sehr zahlreiche Unterstützer aus der Stadt und aus der Region setzen, sagt der Vizepräsident. Die Sparkasse aber ragt heraus. Rückschlag spricht vom Hauptsponsor, "auf den wir seit Jahren zuverlässig zählen können".

Wilfried von Bieren als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse nimmt den Ball auf. Sparkassen, und damit auch die in der Prignitz, sind Finanzdienstleister. Sie engagieren sich für die jeweilige Region. Das zeigt sich in der Kreditvergabe, aber eben auch in weiterführendem Engagement. Vor diesem Hintergrund sei auch die finanzielle und materielle Unterstützung der Elblandfestspiele zu verstehen, so der Vorstandschef.

Von Bieren legt Wert auf die Tatsache, dass die Sparkasse gemeinsam mit der Jugend- und Kulturstiftung der Sparkasse Prignitz und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zahlreiche Projekte fördert. "Allein im vergangenen Jahr haben wir 250 Vorhaben einen finanziellen Zuschuss gewähren können. Sportvereine unterstützt die Sparkasse Prignitz, künstlerische Vorhaben und die Projekte von jungen Leuten. Die Entscheidung, als Hauptsponsor für die Elblandfestspiele aufzutreten, "resultiert aus der Bedeutung dieses Highlights für die Region und die Wirkung darüber hinaus". "Die Festspiele haben sich etabliert. Wir fördern Qualität. Das ist für uns ein ausschlaggebendes Kriterium", sagt von Bieren. Dass das Kreditinstitut sich das Engagement in einer solchen Größenordnung - Zahlen will der Vorstandsvorsitzende aber nicht nennen - leisten kann, sei ein Zeichen für das wirtschaftliche Leistungs vermögen.

Das Kreditinstitut ist seit vier Jahren nicht mehr nur Hauptunterstützer. Es ist darüber hinaus Mitglied im Festspielverein. Ein Bekenntnis zu dem Event auf der Ölmühle, aber auch die Möglichkeit, den direkten Blick ins wirtschaftliche Innenleben des Vereins zu haben. "Es wird solide gewirtschaftet", bescheinigt der Vorstandsvorsitzende dem Festspielverein und seinem Vorstand. Als Option darauf, dass die Sparkasse auch in den nächsten Jahren automatisch in ihrer Unterstützung für das Kulturevent festhält, will von Bieren seine Worte aber nicht verstanden wissen. Vor dem wirtschaftlichen Hintergrund der Sparkasse prüfe der Vorstand in jedem Jahr erneut sein Engagement. Maßstab dabei seien die Qualität der Festspiele und ihre Nachhaltigkeit für die Region.

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