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Bauern bereiten Saison vor : Spargelfelder vorm Erntestart

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In wenigen Tagen ist Saisonstart, langsam macht sich Hektik breit. Einige Arbeiter sind auf den Feldern im traditionsreichen Spargelanbaugebiet Beelitz zu sehen. Prüfend wird geschaut, wie es um das Edelgemüse steht.

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erstellt am 30.Mär.2011 | 07:03 Uhr

Beelitz | In wenigen Tagen ist Saisonstart, langsam macht sich Hektik breit. Einige Arbeiter sind auf den Feldern im traditionsreichen Brandenburger Spargelanbaugebiet Beelitz zu sehen. Prüfend wird geschaut, wie es um das Edelgemüse steht - und der frohe Befund der Bauern lautet: "Es wächst." Brandenburg hat sich mittlerweile nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen zum drittgrößten Anbaugebiet bundesweit gemausert. In diesem Jahr feiern die Beelitzer 150 Jahre Spargelanbau. Am 14. April wird die Saison 2011 eröffnet. Bis dahin sind in den Betrieben logistische Meisterleistungen zu vollbringen. Wenn das Wetter mitspielt - nicht zu kalt und zu viel Regen - können knapp zehn Wochen lang die beliebten Stangen gestochen werden. Am Johannistag (24. Juni) ist dann definitiv Schluss. "Wir erwarten einen Ertrag von 6000 Tonnen", sagte ein Sprecher des Beelitzer Spargelvereins. 15 Landwirte bewirtschaften insgesamt 1100 Hektar.

Für Ernst-August Winkelmann, Geschäftsführer des Agrarbetriebes Buschmann & Winkelmann, einem der großen der Branche, kommt dann alles auf die Erntehelfer an. "Sie entscheiden über Ertrag und Erfolg." Zu den etwa 70 festen deutschen Mitarbeitern stoßen in der Saison allein bei ihm etwa 600 Helfer aus Polen und Rumänien. "Einige sind seit 20 Jahren dabei und bringen nun die erwachsenen Kinder mit." Winkelmann will, dass sich die Mitarbeiter auf Zeit in der Firma wohlfühlen. Die Arbeit und der winkende Lohn seien das eine. Wichtig sei aber auch die Atmosphäre. "Was ich da tun kann, mache ich", sagt er. Der resolute Nordrhein-Westfale kam nach der Wende nach Brandenburg und baute hier mit seinem Partner den Agrarbetrieb in Klaistow auf. Ein guter Spargelstecher holt am Tag zwischen 80 und 150 Kilogramm vom Feld. Der Verdienst liegt zwischen 3000 und 6000 Euro pro Saison. Untergebracht werden die Männer und Frauen in einer hergerichteten ehemaligen NVA-Kaserne.

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