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Lokales

17. Dezember 2017 | 08:59 Uhr

Soziales und kulturelles Miteinander

vom

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erstellt am 29.Sep.2010 | 07:16 Uhr

Güstrow | Während Kunst und Kultur auf Grund klammer Kassen immer öfter dem Rotstift zu Opfer fallen bleibt ein kultureller Höhepunkt in Güstrow bestehen und ist nicht mehr weg zu denken: die Güstrower Kunstnacht. Bereits zum zehnten Mal öffnen kulturelle Einrichtungen der Barlachstadt sowie private Initiativen am 2. Oktober ihre Türen. An insgesamt 21 Orten im Stadtgebiet wird ab 16 Uhr zu 30 Veranstaltungen eingeladen, ob Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen. "Ein Ereignis, auf das die Leute jedes Jahr aufs Neue warten", so Monika Passow vom Kunst- und Altertumsverein Güstrow, Organisatorin der Kunstnacht. Der Initiative dieses Vereins ist es zu verdanken, dass sich die Kunstnacht in zehn Jahren als Besuchermagnet in der Barlachstadt Güstrow etabliert hat.

Kunst rechnet sich nicht, doch in den vergangenen Jahren ist die Kunstnacht kontinuierlich gewachsen, was Teilnehmer- und Besucherzahlen angeht. "Aber ohne Partner ist die Kunstnacht nicht denkbar", sagt Monika Passow und verweist auf die zahlreichen Sponsoren. Hauptsponsor ist nach wie vor die Ostseesparkasse, die gestern eine Spende von 1500 Euro an den organisierenden Kunst- und Altertumsverein übergab. Mit der Unterstützung vieler könne man erneut ein "Kulturangebot für alle in der Stadt" machen, unterstreicht Monika Passow. Sie hebt den "generationsübergreifenden Aspekt" der Kunstnacht hervor. Für alle Altersgruppen sei etwas dabei. Um auch die junge Generation noch stärker in das kulturelle Leben Güstrows einzubinden, sei der Eintritt für unter 16-Jährige frei.

Der Kunst- und Altertumsverein wolle mit der Kunstnacht ein "soziales und kulturelles Miteinander" fördern, so die stellvertretende Vorsitzende Barbara Wolbring-Biemann. Die kulturellen Einrichtungen der Stadt würden zusammenarbeiten und sich gemeinsam in einer Nacht präsentieren. "Bei einem Bummel zu den Veranstaltungsorten kann man zudem viele Freunde treffen", sagt sie. Keine der Veranstaltungen sei in sich abgeschlossen. "Es herrscht keine Atmosphäre wie bei einem Konzert", so Monika Passow. Die Leute könnten ein und aus gehen, darauf seien auch die Künstler eingestellt. "So kann man vieles erleben und rumkommen."

Einige neue Ausstellungen werden extra zur Kunstnacht eröffnet: Im Stadtmuseum beginnt "Der Künstler und Dramatiker Ernst Barlach im Buch". Das Schloss zeigt ab Sonnabend die Ausstellung "Schloss Güstrow und darüber hinaus", in der Wollhalle sind Fotografien von Dieter Brott zu sehen und in der Galerie Besserstraße die neue Ausstellung "Künstlerfreunde".

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