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Jesendorfs Bürgermeister regt konzentrierte Polizeiaktion an : Sonne lockt illegale Crosser nach Warin

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"Es wird immer schlimmer", sagte gestern Jesendorfs Bürgermeister Arne Jöhnk: Mit dem Frühling sind illegale Motocrosser in die Wariner Region zurückgekehrt. Sie gefährden Menschen und verursachen Krach.

svz.de von
erstellt am 04.Apr.2011 | 07:32 Uhr

Warin | "Es wird immer schlimmer", sagte gestern Jesendorfs Bürgermeister Arne Jöhnk: Mit dem Frühling sind illegale Motocrosser in die Wariner Region zurückgekehrt. Sie gefährden Menschen und verursachen Krach. Jöhnk spricht von einer "richtigen Plage".

Mit gestylten Vollcross maschinen ohne Nummernschild rasen Kradfahrer, die durch ihren Helm nicht zu erkennen sind, über Felder, Wege und öffentliche Straßen. Am vergangenen Wochenende drehten fünf Motorisierte kurz vor dem Jöhnkschen Hof in Neperstorf ab, als sie Kinder mit Fahrrädern sahen. Eine Woche zuvor hatte der Bürgermeister Crosser beobachtet, die mit Vollgas über den Gehweg durch Trams rasten. Vor 14 Tagen wollte er eine Gruppe Kradfahrer zur Rede stellen, fuhr ihnen nach von Neperstorf über Büschow zum Steeder See und Bibow, ehe er sie verlor. An der Badestelle Steeder See "war ein richtiges Nest", so Jöhnk zu den vielen Crossmaschinen. Er macht sich Sorgen, dass Passanten in einen Unfall verwickelt werden. Schlimm ist in dem Fall zudem, dass die Kräder nicht versichert sind.

Es spreche sich herum, dass die Illegalen unbehelligt um Warin fahren können, so Jöhnk. So werden es immer mehr. Genauso würde sich herumsprechen, wenn einige zur Rechenschaft gezogen werden. Jöhnk regt eine Polizeiaktion gegen die Szene mit mehreren Streifenwagen an einem Wochenende an.

Die Vorfälle dieses Jahres um Warin waren der Polizei bisher nicht bekannt, so der Sprecher der Inspektion Wismar Axel Köppen. Er ermuntert die Bürger, die Polizei über illegale Crosser zu informieren.

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