Hansas Mittelfeld-Abräumer Robert Müller : So etwas ist natürlich tödlich im Fußball

<strong>Verbissenes Duell:</strong> Hier kämpfen Rostocks Robert Müller und Braunschweigs Mirko Boland um dieKugel. Eintracht hatte beim 2:1 das bessere Ende für sich. <foto>Inside-Picture</foto>
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Verbissenes Duell: Hier kämpfen Rostocks Robert Müller und Braunschweigs Mirko Boland um dieKugel. Eintracht hatte beim 2:1 das bessere Ende für sich. Inside-Picture

Hansas Robert Müller kann immer noch nicht ganz begreifen, weshalb die Ostseestädter im Spitzenduell in Braunschweig (1:2) kurz vor dem Wechsel durch einen Doppelschlag der Eintracht auf die Verliererstraße gerieten.

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21. März 2011, 07:16 Uhr

Rostock | "Ich möchte die erste Hälfte eigentlich klar für uns werten. Doch leisteten wir uns zwei dicke Böcke, die zu den Gegen toren führten", sagt Hansas Robert Müller.

Der Mittelfeld-Abräumer des Rostocker Drittligisten kann immer noch nicht ganz begreifen, weshalb die Ostseestädter im Spitzenduell in Braunschweig (1:2) kurz vor dem Wechsel durch einen Doppelschlag der Eintracht auf die Verliererstraße gerieten. "Wir hatten einen starken Beginn, zeigten in der ersten halben Stunde guten Fußball. Braunschweig fand kein Mittel, um uns in den Griff zu bekommen. Das hat man auf dem Platz auch mitbekommen, wenn sie untereinander gesprochen haben", verrät der 24-Jährige .

Doch durch böse Abwehrschnitzer machten sich die Hansestädter ihren couragierten Auftritt kaputt. "Wir kriegen innerhalb von vier Minuten zwei Buden, die wir uns im Grunde selber reinhauen. So etwas ist natürlich tödlich im Fußball und macht es in Braunschweig nicht unbedingt einfacher", sagt der Kicker, der einen soliden Job auf der "Sechs" verrichtete.

Einen Leistungsknick im Endspurt im Kampf um den Aufstieg erwartet Müller trotz der sechsten Saisonpleite nicht: "Natürlich wissen wir, dass wir beim Spitzenreiter spielten. Und wir haben nur knapp verloren. Auch daher war es eine unnötige Niederlage. Uns allen ist klar, dass wir weiter machen müssen und uns nicht auf unserem Vorsprung ausruhen dürfen, so lange rechnerisch nicht alles entschieden ist. Immerhin haben wir noch ein schweres Restprogramm", so der gebürtige Schweriner.

Robert Müller richtet den Blick nach vorn. Am Wochenende steht das Viertelfinale im Landespokal im Schweriner Lambrechtsgrund gegen den MSV Pampow an, anschließend wartet Carl Zeiss Jena. "Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf Jena vorzubereiten. Dann wollen wir die nächsten drei Punkte holen, und das werden wir auch tun", verspricht der Ostseestädter.

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