zur Navigation springen
Lokales

18. November 2017 | 13:20 Uhr

Sie wollen den Flutopfern helfen

vom

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2013 | 06:46 Uhr

Warnemünde | Die Fernsehbilder von der Flutkatastrophe haben Matthias Treichel und seine Freundin Franziska Ahrens tief berührt. Und zwar so sehr, dass sie umgehend selbst etwas für die Opfer tun wollen. "Die Menschen aus diesen überschwemmten Regionen sind sonst unsere Gäste", sagt der Betreiber der Strandoase Treichel vom Strandaufgang 4. "Und deshalb ist es uns wichtig, zu signalisieren, dass wir die Gäste auch dann nicht vergessen, wenn sie wegen ihrer aktuellen Not nicht in den Urlaub fahren und bei uns Strandkörbe mieten können", sagt Ahrens. Das Paar hat sich entschieden, am sonnigen Sonnabend eine Spendenbox aufzustellen. "Und von jedem Strandkorb, den wir an diesem Tag vermieten, spenden wir einen Euro", sagt Treichel. Seine Freundin hat dafür professionelle Plakate angefertigt, die auf die Spendenbox geklebt und zusätzlich auf der Promenade aufgestellt wurden. Das ist bei den Urlaubern so gut angekommen, dass die Box auch gestern für spendenwillige Urlauber stehen geblieben ist.

"Es wäre schön, wenn andere sich auch engagieren"

Die Betreiber der Strandoase haben vom Spendenkonto der NNN erfahren und werden dort heute das Geld einzahlen. "Uns ist es wichtig gewesen, dass es eine seriöse Aktion ist und das Geld wirklich dort ankommt, wo es benötigt wird", sagt Ahrens. Deshalb wollen die beiden heute gemeinsam mit den NNN die Box öffnen und in Warnemünde auf das Spendenkonto einzahlen, das die NNN und die Caritas für die Flutopfer eingerichtet haben. Treichel hofft, dass andere seinem Beispiel folgen. "Denn viele Hoteliers profitieren sonst auch von diesen Gästen", sagt er. Und letztendlich helfen auch viele kleinere Aktionen den Flutopfern. Von denen haben einige nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch ihre gesamte Existenz verloren. Darum sei es wichtig, Aktionen wie "Leser helfen Flutopfern" zu unterstützen, finden Treichel und Ahrens.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen