Dömitz : Sie kennt die schönsten Ausflugsziele

Täglich ist sie für bis zu 80 Besucher da: Konstanze Lock gibt Ausflugstipps in der Tourist-Information Dömitz.
Täglich ist sie für bis zu 80 Besucher da: Konstanze Lock gibt Ausflugstipps in der Tourist-Information Dömitz.

Im Thema der Woche stellen wir Partner der Biosphäre vor – Heute: Konstanze Lock und die Tourist-Information in Dömitz

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29. August 2019, 11:48 Uhr

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe gehört mit mehr als 2822 Quadratkilometern zum größten Schutzgebiet des deutschen Binnenlandes und ist damit auch das größte Biosphärenreservat Europas. In diesem Gebiet gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um aktiv zu sein, Urlaub zu machen, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Einige dieser Partner der Biosphäre stellen wir in dieser Woche vor. Heute: Die Tourist-Information im Dömitzer Rathaus.

Ein Ausflug ins historische Rüterberg, Open-Air-Veranstaltungen auf der Dömitzer Festung im Sommer oder eine Floßtour in Malliß. Seit zwei Jahren berät Konstanze Lock in der Tourismus-Information Dömitz Urlauber und Einheimische und weiß, was besonders gut bei ihnen ankommt.

Am Tag kommen zwischen 60 und 80 Besucher, viele davon sogar aus den Niederlanden, und erkundigen sich nach Ausflugszielen. Meistens sind es Radfahrer auf der Suche nach einer schönen Tour, denen Konstanze Lock oft den Elberadweg ans Herz legt. Dieser beginnt in Tschechien und lässt sich bis nach Cuxhaven an der Nordsee verfolgen. Somit gehören auch Dömitz, Lenzen und Hitzacker zu den Haltepunkten.

„Zusätzlich haben wir noch eigene Routen, die wir auch oft empfehlen“, erzählt sie. Darunter die Entdeckertour „Typisch Griese Gegend“ mit einer Länge von 48 Kilometern, die in Richtung Vielank führt. Für die Genießer gibt es außerdem eine flexible Route zwischen 20 und 40 Kilometern in Richtung Malliß. Tipps, in welchen Lokalen man für eine Verschnaufpause einkehren kann, verrät die Fachfrau natürlich auch.

„Innerhalb der Saison kommen auch viele Familien hierher. Allerdings gibt es momentan nicht viele Möglichkeiten mit Kindern, auf die man auch mal bei schlechtem Wetter zurückgreifen kann. Die Mehrheit der Besucher ist allerdings zwischen 50 und 60 Jahre alt“, sagt die Ludwigslusterin.

Neben der Beratung verkauft die Tourismus-Information in Kooperation mit anderen Partnern des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe einige Leckereien und Kunsthandwerk aus der Region. Darunter Tassen und Schalen vom Töpferhof Hohenwoos, Sanddornspezialitäten aus Ludwigslust und Spirituosen von der Schwechower Obstbrennerei.

„Ich weise unsere Gäste auch immer auf die anderen Biosphärenstandorte hin. Inzwischen habe ich mir ein eigenes Netzwerk aufgebaut und versuche immer neue potenzielle Partner darauf aufmerksam zu machen. So kam vor Kurzem der Schnauzenhof in Schlesin dazu“, erzählt Konstanze Lock. Die 35-Jährige legt Wert darauf, den nachhaltigen Tourismus voranzubringen, und hofft, dass auch Orte im „Hinterland“ wie Kaliß zunehmend bekannter bei den Gästen werden.

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