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Lokales

14. Dezember 2017 | 11:19 Uhr

Sie haben gewählt: Die besten Routen

vom

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erstellt am 15.Apr.2011 | 06:58 Uhr

Prignitz | Die schönsten Radrouten unserer Leser stehen fest. Aus den Einsendungen wählte "Der Prignitzer" vier Routen aus, die hier vorgestellt werden. Das Amt Lenzen hat folgende Tipps für Pedalritter:

Route 1: Rundtour Lenzen

Startpunkt der ersten Tour ist die Burg Lenzen. Bevor sich Pedalritter auf das Rad schwingen, lohnt ein Blick in die Burg aus dem Mittelalter. Auch das Heimatmuseum ist einen Besuch wert. Von dort aus geht es über die Amtsbrücke zum Hafen Lenzen. Dort steht ein bemerkenswerter ehemaliger Grenzturm, in dem sich heute eine kleine Ausstellung befindet und von dessen Dach aus der Blick weit in die Landschaft hinein schweift. Vor mehr als 100 Jahren befand sich an dieser Stelle die Gaststätte "Elbschlösschen." Auf zwei Rädern können Urlauber und Einheimische entlang der Deichrückverlegung bis zum Rottrang über die Löcknitz einen herrlichen Blick über die Ebene genießen.

Die Etappe führt weiter nach Wustrow zur Kirche und zur Alten Schule. Weiter gehts nach Ferbitz durch den Wald und kurz entlang an der B 195 über den noch unbefestigten Weg nach Leuengarten (Campingplatz). Wer noch nicht umkehren möchte, fährt weiter entlang des Rudower Sees. Es geht über den Marienberg zum Haus am See und anschließend zurück nach Lenzen durch den Hagen und über die Luftbrücke zum Burgplatz.

Route 2: Rundtour Cumlosen

Die Tour beginnt auf dem Dorfplatz Cumlosen. Sehenswert ist hier die Heimatstube "Willi Westermann". Sie hält interessante heimatkundliche Exponate und Tierpräparate bereit. Von hier aus starten Sie in Richtung Müggendorf, über das ehemalige Wentdorfer Wachthaus nach Wentdorf. Wieder geht es über die B 195 nach Motrich. Biegen Sie rechts ab in Richtung Wittenberge entlang des noch unbefestigten Bahndamms bis zur Abzweigung Bärwinkel und durch den Gadower Forst nach Gadow. Einen Abstecher wert ist die schmuckvolle Parkanlage des klassizistischen Schlosses. Exotische Gehölze sind genauso sehenswert wie das Familienbegräbnis der Grafen von Wilamowitz-Moellendorff. Nach dieser Pause geht es weiter nach Lanz. Hier locken die Kirche und die Jahngedenkstätte zu einer Pause ein. Zurück führt die Strecke über Wustrow zum Rottrang, über den Deich nach Lütkenwisch und zum Zielort Cumlosen.

Route 3: Rundtour Wootz

Als dritte Strecke empfiehlt das Amt Lenzen als Startpunkt Wootz am Wischehof. Sehen Sie sich einmal die Kapelle in dem Ort an, bevor Sie aufs Rad steigen. Der unscheinbare Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert liegt auf einer Warft in der Dorfmitte. Sie beherbergt einen gotischen Flügelaltar. Von hier aus fahren Sie südlich nach Klein Wootz zur ehemaligen Elbfähre. Auf dem Deich in Richtung Dömitz genießen sie den Wind bis zur Kirche in Kietz. Die Fahrt durch die Wische führt über die B 195 hinweg an der Kietzer Rinderzucht und am Breetzer See vorbei nach Breetz. Das Straßendorf ist heute ein Kleinod inmitten weitflächiger Wiesen. Genießen Sie die Fahrt weiter durch die Wischewiesen nach Seedorf über Eldenburg. Hier lohnt sich ein Besuch des Quitzwospeichers. Der Quitzowspeicher erzählt aus dem Leben der Bauern und Viehwirte. Er zeigt typische Alltagsgegenstände aus der Landwirtschaft. Von dort aus führt die Radtour weiter über Lenzen zum Hafen zurück über Mödlich bis nach Wootz.

Route 4: Rundtour Abbendorf

Otto Oestreicher aus Abbendorf verriet uns seine persönliche Lieblingsstrecke mit dem Rad. Sie ist 21 Kilometer lang. Er schreibt: "Man fährt in Abbendorf auf den Haveldeich, je nach dem woher der Wind kommt, in Richtung Gnevsdorf oder Quitzöbel. Kommt der Wind aus Richtung Westen, dann geht es zunächst an der Havel entlang nach Gnevsdorf bis zum Wehr. Auf dieser Strecke sieht man Bad Wilsnack mit der Wunderblutkirche in der Ferne. Unterhalb des Wehres fließt die Havel in die Elbe. Dann überqueren wir auf der Brücke den Fluss und sind auf dem Mitteldeich."

"Jetzt kommt die schönste Strecke, links die Havel, rechts die Elbe und dazwischen sehr viel Wald und Grünland. Auf der Elbe kann man sich bei entsprechenden Wasserständen an der zunehmenden Schifffahrt erfreuen. Man kann diese Tour richtig genießen, da sich auf dem breit asphaltierten Rundkurs nur Radfahrer und Fußgänger bewegen dürfen. An den Ufern der Flüsse und auf den Werderflächen sieht man viele Vögel, Wildenten, Wildgänse, Schwäne, manchmal auch Rehe und bei etwas Glück auch Biber." Auf der Tour liegen zwei überdachte Rastplätze, zwei Aussichtstürme sowie vier Havelstauwehre mit Kahnschleusen und Fischpässen", berichtet Oestreicher weiter. "Wenn wir über die Quitzöbeler Wehrgruppe wieder in Richtung Abbendorf fahren, sehen wir Quitzöbel und im Anschluss einen Auwald, die Lennewitzer Eichen und dann sehen wir schon wieder Abbendorf", schreibt der Abbendorfer zum Schluss.

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