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43-jähriger Güstrower verhaftet : SEK-Einsatz nach Schüssen in Güstrow

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Großeinsatz mit Spezialkräften am Sonnabendmorgen in Güstrow: Nach Schüssen aus einem Wohnungsfenster in der Bülower Straße musste das SEK anrücken. Gegen 8.35 Uhr alarmierten verunsicherte Bürger die Polizei.

Güstrow | Großeinsatz mit Spezialkräften am Sonnabendmorgen in Güstrow: Nach Schüssen aus einem Wohnungsfenster in der Bülower Straße musste das SEK anrücken.

Gegen 8.35 Uhr alarmierten verunsicherte Bürger aus der Bülower Straße die Güstrower Polizei und teilten mit, dass aus der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses bereits zehnmal in die Luft geschossen worden sei. Schütze sei der 43-jährige Wohnungsinhaber gewesen. "Den Schussgeräuschen nach zu urteilen, konnte ein Luftdruckgewehr ausgeschlossen werden", sagt Polizeioberkommissarin Regina Junck vom Polizeipräsidium Rostock.

Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Güstrow dann vor Ort erschienen, um zu klären, ob es sich um eine Schreckschusspistole oder scharfe Waffe handelte, verschloss sich der Mann in seiner Wohnung. "Er reagierte nicht auf klingeln, klopfen oder ansprechen", so die Polizeisprecherin. Wegen der unsicheren Lage und nach einer Rücksprache mit der Einsatzleitstelle entschlossen sich die Beamten kurzerhand, ein Spezialeinsatzkommando (SEK) anzufordern. Erst durch den Einsatz dieser Spezialkräfte konnten die Polizisten die Wohnung betreten und durchsuchen. Der 43-jährige Wohnungsinhaber war alkoholisiert und wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen. In der Wohnung wurden dann tatsächlich nur eine Schreckschusspistole sowie ein Luftgewehr gefunden. Beide Waffen wurden sichergestellt und werden heute an das zuständige Ordnungsamt übergeben.

Der 43-jährige Güstrower muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Sowohl durch die Schüsse als auch durch den Polizeieinsatz wurde glücklicherweise niemand verletzt, so die Güstrower Polizei.

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erstellt am 26.Jun.2011 | 05:18 Uhr

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